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Iserlohn: Wohnberater für Letmather Projekt für barrierefreies Wohnen gesucht

Iserlohn. Das Ressort Generationen und Bildung der Stadt Iserlohn beteiligt sich am INTERREG IVB Programm zur Transnationalen Territorialen Zusammenarbeit für Nordwesteuropa (NWE). Ziel des Programms ist es, Seniorenprojekte in ausgewählten Stadtteilen der teilnehmenden Regionen zu initiieren.

Das Projekt mit dem Titel “SeNS – Seniors Network Support” (Senioren-Netzwerk-Unterstützung) wird in Iserlohn in den Iserlohner Stadtteilen Gerlingsen (Projekttitel SmS – “Stadtteil mit Senioren”) und Letmathe (Projekttitel WoBI – “Wohnen ohne Barrieren in Iserlohn”) durchgeführt und läuft bis Dezember 2013.

Kooperationspartner ist der Caritas-Verband Iserlohn e.V., der die Projekte vor Ort durchführt und Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren ist. Ziel beider Projekte ist die Bildung von wohnortnahen Senioren-Netzwerken, in denen sich Interessierte über seniorenspezifische Themen informieren und austauschen können.

Der Schwerpunkt beim Letmather Projekt “WoBI” ist die Wohnberatung. Senioren sollen so lange wie möglich eigenständig und selbstbestimmt in vertrauter und selbst gewählter Umgebung wohnen können. Dazu bietet der Caritasverband eine Schulung für Senioren an, die sich zu ehrenamtlichen Wohnberatern ausbilden lassen möchten, um anschließend eine Wohnberatung in der häuslichen Umgebung der Beratungssuchenden durchzuführen zu können. Weitere Projekt-Themen sind Pflege, Demenzversorgung und Gesundheit, für die jeweils Vorträge mit Fachreferenten geplant sind.

Interessierte Letmather Senioren, die sich beim Projekt “WoBI” als Wohnberater engagieren möchten, können sich mit den Stadtteilmanagerinnen des Caritasverbandes Iserlohn e.V., Anja Heinrich ([email protected]iserlohn.de) und Maria Görrissen ([email protected]), Telefon 02371/818634, in Verbindung setzen. Gesucht werden auch Interessierte, die das Projekt als Multiplikatoren unterstützen möchten. Menschen mit Migrationshintergrund sind als Projektmitarbeiter herzlich willkommen.

Die Schulung wird etwa sechs Stunden dauern und umfasst neben einem theoretischen Teil auch den Besuch einer IGW-Musterwohnung. Den künftigen Einsatz der Wohnberater koordinieren die Stadtteilmanagerinnen. Eine fachliche Anleitung ist jederzeit gegeben. Sowohl die Schulung als auch die spätere Wohnberatung sind kostenlos.

Das Projekt wird bei der Stadt Iserlohn von der Abteilung Senioren und Menschen mit Behinderung und dem Büro für Europaangelegenheiten durchgeführt und fachlich begleitet: Ansprechpartner sind der Leiter des Bereiches Soziales Frank Finkeldei ([email protected]), Telefon 02371 / 217-1044, und Europabeauftragter Matthias Quaschnik ([email protected]), Telefon 217-1121.

Das Gesamtprojekt “SeNS” wird von der Universität Brüssel wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Am INTERREG IVB Programm nehmen noch folgende Städte und Einrichtungen auf europäischer Ebene teil:

  • OCMW Genk (Belgien)
  • Cambridgeshire Country Council (Großbritannien)
  • Leeds City Council (Großbritannien)
  • Stockport Metropolitan Borough Council (Großbritannien)
  • RBS – Center fir Altersfroen (Luxemburg)
  • Verein für Menschen mit Körperbehinderung e.V. Nürnberg (Deutschland)

Quelle: Stadt Iserlohn

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