Höchste Summe seit Beginn des Engagements vor 17 Jahren

Siegen – Seit 17 Jahren backt die Frauenunion aus Siegen leckere Waffeln zugunsten des Ev. Hospizes Siegerland – doch so hoch wie in diesem Jahr war der Erlös noch nie. 3.200 Euro brachten die Spenderinnen in die Einrichtung der Diakonie in Südwestfalen. 2.785 Euro davon kamen durch den Waffelverkauf, der Rest durch Spenden bei anderen Anlässen, beispielsweise Fraktionssitzungen, zusammen.

„Viele haben nicht nur eine Waffel gekauft, sondern zusätzlich auch etwas gespendet“, nennt Maria Opterbeck, Vorsitzende der Frauenunion, einen der Gründe für die große Summe. „Außerdem hatten wir mit 20 ehrenamtlichen Bäckerinnen viel mehr Hilfe als in den vergangenen Jahren.“ Zusätzliche Unterstützung bekamen die Damen vom Dornseifer Frischemarkt am Waldrich in Siegen. Bereits zum zweiten Mal durften sie hier Waffeln verkaufen und bekamen den Teig von der Firma gestiftet.

Burkhard Kölsch, Leiter des Hospizes, möchte die Spende für den jährlichen Eigenanteil an den laufenden Kosten nutzen. Zehn Prozent muss das Hospiz laut Finanzierungsgesetz aus eigenen Mitteln aufbringen – das sind etwa 100.000 Euro. „Zeit und menschliche Wärme sind das Geheimnis eines Hospizes“, sagt Burkhard Kölsch. „Dank solchen Spenden können wir unsere Einrichtung aufrecht erhalten und unheilbar kranken Menschen ein würdevolles Sterben ermöglichen.“

Foto: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

Foto: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

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