In Zeiten niedriger Zinsen und wenig alternativen Anlagemöglichkeiten überlegen immer mehr Menschen, sich eine Wohnung zu kaufen. Die Wohnung dient zur Absicherung und kann auch notfalls an die eigenen Kinder gegeben werden. Sie kann vererbt werden und dient auch als Absicherung, falls sie einmal verkauft werden sollte. Dann kann nämlich auch das Geld schnell liquide gemacht werden und es ist auch eine Art Notgroschen vorhanden. Ein Problem beim Kauf der Immobilien ist immer die Bewertung. Besonders der Kauf von Häusern gibt immer noch vielen Leuten zu denken und erinnert so manchen Käufer immer noch an die große Krise aus dem Jahre 2008.

Die Bankenkrise im Jahre 2008

Foto: AlexanderStein /pixabay.com

Im Jahr 2008 kam es zum großen Crash an den Märkten. Nicht nur der DAX oder der Dow Jones ist in weiterer Folge um mindestens 50 Prozent eingebrochen, sondern auch die Preise für Immobilien sanken in den Keller. Findige Käufer haben die Zeit aber dazu genutzt, sich ihre Traumimmobilie zu kaufen. Wer sich in den Jahren unmittelbar nach der Krise nach einer neuen Immobilie umgesehen hatte, der kam in der Regel auch sehr günstig davon. Es war aber keine ausgemachte Sache, denn unmittelbar nach der Krise waren auch die Zinsen noch nicht so günstig wie heute. Außerdem wusste auch niemand, wie sich der Markt in weiterer Folge entwickeln würde. Daher kam es anfangs auch nur sehr vereinzelt zu Käufen. Was sich jedenfalls sehr rasch veränderte, war die Einstellung zur Bewertung der Häuser. Dazu hat auch die gesetzliche Regelung beigetragen. Die Immobilienbewertung nahm seither auch einen sehr wesentlichen Bereich beim Kauf eines Hauses ein. Man tat sich nämlich sonst auch sehr schwer, einen Maßstab zu finden, der den Anforderungen der Banken gerecht werden konnte.

Die Entwicklung der Zinsen

Vieles wird in Zukunft auch davon abhängen, wie sich die Finanzmärkte entwickeln werden. So ist es durchaus auch eine interessante Position, die man so nicht ganz so leicht anmerken kann. Es lassen sich hier auch durchaus Veränderungen im Verhalten vieler Käufer entdecken. Die Zinsen, so rechnen die meisten Beobachter auf dem Markt, sollten aber auch auf lange Sicht auf diesem Nivevau verbleiben. Damit sollten auch die Käufer eine sehr gute Karte für den Kauf Ihrer Häuser haben.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

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