Sommer und Ferienzeit – die Hochsaison für Einbrecher. Doch ist es nicht immer so einfach sein Eigenheim zu schützen. Die Menschen sind sich über die erhöhte Einbruchsquote bewusst. Nicht ohne Grund werden zwei Mal pro Woche in Köln und in der Umgebung Einbruchschutz Seminare angeboten. Es handelt sich hier um eine kostenlose Beratung, welche Teil eines Präventionsprogrammes bei der Polizei Nordrhein-Westfalen ist. Bei diesen Seminaren wurden folgende Punkte in den Vordergrund gestellt:

Rollläden nicht geöffnet lassen

Foto: fbhk / pixabay.com

Einbrecher haben im Sommer ein sehr leichtes Spiel. Ein überfüllter Briefkasten oder eine Urlaubs-Ankündigung auf Facebook setzen den Einbrecher darüber in Kenntnis, dass die Wohnung oder das Haus frei sind und eingebrochen werden kann.

Die Mehrheit der Kriminellen brachen zu rund 80 Prozent durch das Fenster ins Haus ein. Wenn ein Einbrecher länger als fünf Minuten braucht, um einzubrechen, so bietet ein elektronischer Schließzylinder immer noch den besten Schutz.

Damit Fenster und Türen einbruchssicher gemacht werden können, reichen in der Regel einfache Aufrüstungen aus. Ein Beispiel ist eine Pilzkopfverriegelung. Hier verhakt sich das Fenster so, dass der Einbrecher es von außen nicht mehr aufbrechen kann.

Rollläden bieten dagegen kaum Schutz. Am besten ist es daher, wenn man sie während seiner Abwesenheit einfach offen lässt. Ansonsten kann der Einbrecher sofort erkennen, dass keiner zu Hause ist. Eine gute Idee ist es weiterhin den Nachbarn zu befragen, ob dieser hin und wieder den Briefkasten entleeren kann. Darüber hinaus raten Experten dazu, die Heimat-Adresse nicht auf die Koffer zu schreiben.

Kredite von der KfW

Leider sind nicht alle Sicherheitsvorkehrungen praktisch. Besonders Überwachungskameras können sehr leicht gehackt werden. Daher stellen sie oft ein Sicherheitsrisiko dar. Darüber hinaus sind viele Hilfsmittel sogar teuer und nicht immer erforderlich. Wenn man aber Hilfe braucht, kann man sich bei der Polizeiwoche kostenlos beraten lassen.

Nicht vergessen sollte man, dass es für sicherheitsbedingte Umbauten eine staatliche Förderung gibt. Von einem Programm der KfW-Bankengruppe kann man sowohl als Mieter als auch als Immobilienbesitzer profitieren.

Sollten diese Maßnahmen nicht weiterhelfen, so sollte man eine Hausratsversicherung in Anspruch nehmen. Diese übernimmt die Kosten für Schäden und Verluste.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

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