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Worauf beim Renovieren geachtet werden sollte

Einige Jahre sind vergangen und es wird es wieder Zeit für eine Verschönerung in den vier Wänden. Natürlich können die eigenen vier Wände nach einiger Zeit nicht mehr so neu erscheinen und die Räumlichkeiten haben durch die Beanspruchung entsprechend gelitten.

Wenn es an die Renovierungsarbeiten der Räumlichkeiten geht, dann ist es eine einfache Vorgangsweise, Profis zu kontaktieren, die alle Arbeiten erledigen. Der Einsatz solcher Professionisten ist allerdings ein nicht gerade geringer Kostenfaktor. Einfacher ist es, die Renovierungsarbeiten selber in die Hand zu nehmen. Doch worauf muss bei Renovierungsarbeiten geachtet werden und wie geht man vor?

Renovieren – Abstimmung und Rücksichtnahme

Beim Renovieren der Mietwohnung sollte vorher der Vermieter gefragt werden.
Bild von stux / pixabay.com

Sollten Sie Ihren Wohnraum gemietet haben, empfiehlt es sich Sie allfällige Renovierungstätigkeiten mit dem Besitzer vor Beginn möglichst genau abzusprechen. Nicht zu aufwendige Tätigkeiten können ohne Weiteres selber durchgeführt werden. Dazu gehören einfache Arbeiten wie zum Beispiel Tapezieren, Streichen und ähnlich einfache Arbeiten. Muss jedoch in die Substanz des Objektes eingegriffen werden, weil eine Mauer abgerissen werden soll, dann ist dies auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Eigentümer zu besprechen und dessen Zustimmung muss eingeholt werden.

Logiert man in einem Mehrfamilienhaus sollte klarerweise auf andere Anwohner entsprechend Rücksicht genommen werden. Die Nachtruhe sollte auf jeden Fall beachtet werden und lärmintensive Arbeiten nicht am Abend, sondern während des Tages erledigt werden.

Energetische Altbausanierung

Im Prinzip unterscheidet man zwischen energetischen und den kosmetischen Sanierungsmaßnahmen. Die energetischen Sanierungsmaßnahmen machen meistens den wesentlichen Anteil an einer Sanierung aus.

Das geschieht indem zum Beispiel ein neues Heizsystem eingebaut wird. Dann wird das Dach des Gebäudes oder die oberste Geschossdecke gegen Wärmeverlust gedämmt. Danach erfolgt eine Kältedämmung der Kellerdecke. Verbesserte Dichtungen sorgen für weniger Verlust an Wärme und damit für mehr Effizienz im energetischen Bereich.

  • Dach: Über ein nicht ausreichend gedämmtes Gebäudedach verliert man bis zu 40 Prozent an wertvoller und kostspieliger Wärmeenergie. Aus diesem Grund ist es sehr empfehlenswert an dieser Stelle entsprechende Schritte zur Sanierung vorzunehmen.
  • Oberste Geschossdecke: Als Ersatzmaßnahme zur Dachdämmung erscheint eine Wärmedämmung der Decke des obersten Geschosses empfehlenswert, vor allem wenn der Dachbereich nach der Sanierung nicht bewohnt wird.
  • Keller: Nicht nur der Verlust an Wärme, sondern auch das Eintreten von Kälte erhöht die Heizkosten dementsprechend. Deshalb kann die Kältedämmung der Kellerdecke Sinn machen, damit keine Kälte aus dem Unterboden in das Wohngebäude gelangt.

Vorsicht ist das A und O

Ein zusätzlicher nicht unwichtiger Faktor ist die Sicherheit bei diesen Arbeiten. Bei Renovierungsarbeiten werden Arbeitsgeräte verwendet, die in den ungeübten Händen oder bei einer nicht korrekten Handhabung nicht nur zu Schäden in den Wohnräumen führen können, auch die Gesundheit kann beeinträchtigt werden. So sollte man Leitern nicht einfach auf einen Holzboden stellen, sondern diese immer mit Untersetzern absichern.

Auch bei der Anwendung von Reinigungslösungen und anderen Substanzen sind die Sicherheitshinweise unbedingt zu berücksichtigen. Oftmals ist es also angebracht, wenn die Räumlichkeiten ausreichend belüftet werden. Zum Teil ist auch das Verwenden von Schutzmasken empfohlen. Besonders wenn über einen längeren Zeitraum hinweg die Atemwege reizende Stoffe verwendet werden, sollte die Gesundheit entsprechend geschützt werden.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]

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