Mit zunehmenden Alter lassen Gedächtnis und Konzentration nach. Informationen können nicht mehr so schnell verarbeitet werden. Das muss so nicht hingenommen werden, denn die Hirnleistung kann trainiert werden. Es ist also möglich, auch im Alter geistig fit zu bleiben.

Für eine bessere mentale Leistungsfähigkeit im Alter

Quelle: Pexels.com/
Matthias Zomer

Krankheit oder Alterserscheinung?

Abzugrenzen sind schwere Gedächtnisstörungen, dazu zählen Alzheimer-Demenz und gefäßbedingte Demenzen durch Stoffwechselstörungen oder Nervenerkrankungen. Um diese soll es hier nicht gehen. Dass die Gedächtnisleistung mit zunehmendem Alter abnehmen muss, ist so nicht ganz richtig. Natürlich ist das Gehirn einem Alterungsprozess unterworfen. Aber für eine nachlassende mentale Leistungsfähigkeit kann auch die Lebensweise verantwortlich sein. Wenn die Gehirnzellen nicht mehr trainiert werden, stellen sich Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen und nachlassende Merkfähigkeit ein.

Geistig fit bleiben

Auch im Alter ist es also wichtig, aktiv am Leben teilzunehmen. Von Vorteil ist ein gutes soziales Umfeld. Unternehmungen und der Austausch mit anderen Menschen schützen vor Einsamkeit. Auch hilft es sehr, in Bewegung zu bleiben. Sport kräftigt den Körper und hält fit. Der Stoffwechsel läuft optimal. Natürlich muss die Sportart dem Alter und den körperlichen Möglichkeiten angepasst sein. Wer untrainiert ist, sollte vor Beginn des Trainings zum Hausarzt gehen, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Viel Spaß machen auch lange Spaziergänge an der frischen Luft. Mit den Jahreszeiten zu leben, Traditionen zu pflegen und achtsam zu sein, ist gut für das Gehirn. Eine gute Struktur im Alltag vermeidet Tatenlosigkeit und Langeweile. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ernährung. Damit das Gehirn gut funktionieren kann, muss es mit Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen gut versorgt sein. Auf Fertigprodukte und stark Zuckerhaltiges sollte verzichtet werden. Nach Möglichkeit sollte täglich mit frischen unverarbeiteten Lebensmitteln gekocht werden. Reichlich Gemüse und Obst sollten auf dem Tagesplan stehen, Fleisch dagegen selten. Statt tierischer Fette können gesunde pflanzliche Öle verwendet werden. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit 1,5 bis 2 Litern am Tag ist wichtig.

Aktives Gehirntraining

Ein regelmäßiges Gehirntraining fördert die mentale Fitness. Konzentrationsübungen können in den Alltag eingebunden und täglich gemacht werden. Logisches Denken, Konzentration, Gedächtnis, Koordination, Schnelligkeit und Sprache lassen sich mit einfachen Übungen trainieren. Dazu gehören beispielsweise Kreuzworträtsel, Knobelspiele, Rechenaufgaben, Bilderrätsel und Puzzles. Statt immer nur fernzusehen, kann auch ein gutes Buch zur Hand genommen oder ein Gedicht auswendig gelernt werden. Viel Spaß macht es, sich mit anderen Interessierten zu einem Spielenachmittag mit Brett- oder Kartenspielen zu treffen oder ins Theater zu gehen. Oftmals ist im Alter auch Zeit an einem Sprachkurs teilzunehmen, sich einem Chor anzuschließen oder das Spielen eines Instruments zu erlernen.

Routinen entwickeln

Eine bestimmte Routine hilft ebenfalls, das Gedächtnis zu unterstützen. Wichtige Termine sollten in einen Kalender eingetragen werden. Dazu gehören feste Arzt- und andere Termine sowie Geburtstage von Familienmitgliedern und Freunden. Hilfreich ist es auch, Unterlagen gut im Blick zu behalten, wichtige Schreiben von unwichtigem zu trennen und für ein gutes Ablagesystem zu sorgen. Rechnungen sollten immer sofort beglichen werden. Auch das Schreiben eines Einkaufszettels ist eine gute Idee. Er kann auswendig gelernt und dann noch im Supermarkt zur Kontrolle genutzt werden.

Arzneimittel zur Unterstützung der Gehirnleistung

Wer seiner mentalen Fitness etwas Gutes tun will, kann zu pflanzlichen Medikamenten greifen, die die Gehirnleistung unterstützen. Diese stehen auf shop-apotheke.com zur Verfügung. Bewährt haben sich Arzneimittel mit Ginkgo, Ginseng oder Omega-3-Fettsäuren. Auch Nahrungsergänzungsmittel mit bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen können gerade bei Problemen mit der Ernährung oder einem nachgewiesenen Mangel hilfreich sein. Die Mittel wirken der nachlassenden mentalen Fitness entgegen und können helfen, die Anforderungen des Alltags leichter zu meistern und belastbarer, konzentrierter und ausgeglichener zu werden.

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de erreichbar.

Südwestfalen Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Ihr Kommentar zum Thema

Ich akzeptiere