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Fit ins neue Jahr

Start mit Schwung

Nach den oftmals kalorienreichen Genüssen der Adventszeit und der Weihnachtsfeiertage entsteht fast schon traditionell bei vielen Bundesbürgern der Wille zu einem bewussteren Leben: mehr Sport, weniger Stress, weniger Alkohol, eine gesündere Ernährung. Unser Special hat einige Tipps bereit, wie man fit und mit Schwung ins neue Jahr starten kann: Es geht um Sport, Gesundheit und Ernährung, dazu haben wir zwei Reiseziele direkt vor der Haustür ausgesucht, die zu einer entspannenden Auszeit einladen.

So trainieren, dass man sich wohlfühlt

Durch Laufen lässt sich die allgemeine Fitness verbessern, das Gewicht reduzieren und Stress abbauen. „Der beste Termin für einen Trainingsstart kann sogar im Januar liegen“, sagt der erfahrene Triathlet Martin Maasackers, Laufexperte von Runners Point. Denn dann seien die Vorsätze fürs neue Jahr noch frisch und die Motivation hoch. Am Anfang sollte allerdings eine ärztliche Untersuchung stehen. Ein Test der Blutwerte und ein EKG geben Aufschluss über den allgemeinen Gesundheitszustand. „Am Anfang sollte man nicht zu viel, sondern lieber regelmäßig laufen und auch an die Regeneration denken“, rät Maasackers. Nur so könne sich der Körper auf die neue Belastung einstellen. Denn während das Herz-Kreislauf-System schnell reagiere, würden Sehnen, Bänder und Gelenke Zeit benötigen. „Grundsätzlich sollte man auf seinen Körper hören und so trainieren, dass man sich wohlfühlt“, sagt Maasackers.

Arthrose: Schonendes Training bremst Fortschreiten von Gelenkverschleiß

Arthrose geht alle an, denn dauerhaft verschont bleibt so gut wie niemand vom Gelenkverschleiß. Die typischen Symptome: Nach längeren Ruhepausen kommt es in Schulter-, Hüft-, Knie- oder Fußgelenken zu „Anlaufschmerzen“ und einem Steifigkeitsgefühl. Das legt sich meist nach einigen Minuten in Bewegung wieder. Treten die Schmerzen öfter auf und halten länger an, ist es höchste Zeit, aktiv zu werden. Die Behandlung umfasst in der Regel Arznei- und Hilfsmittel, Bewegung sowie eine Ernährungsanpassung. Einer der wichtigsten Bausteine ist die Bewegung, denn durch kontinuierliches, schonendes Training werden die Muskeln, Bänder und Sehnen gestärkt. Das entlastet die Gelenke und regt zudem die Produktion körpereigener Gelenkflüssigkeit an, die wiederum den Knorpel schützt und mit Nährstoffen versorgt. Außerdem hilft Sport dabei, belastendes Übergewicht abzubauen. Doch mit Schmerzen bringt Bewegung kein Vergnügen – und man gibt schnell wieder auf. Deshalb sollte mit dem Arzt vorab eine geeignete Schmerztherapie ausgearbeitet werden. Das können rezeptfreie Mittel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure sein oder auch Injektionen mit speziell vernetzter Hyaluronsäure wie Synvisc. Sie wird direkt ins betroffene Gelenk injiziert, um die verloren gegangene Pufferung und Schmierung wiederherzustellen. Dies kann die Schmerzen langfristig lindern.

Gute Vorsätze fürs neue Jahr lassen sich "laufend" in die Tat umsetzen. Ein modisches Outfit kann dabei als Motivationshilfe dienen (Foto: djd/Runners Point Warenhandelsgesellschaft mbH).
Gute Vorsätze fürs neue Jahr lassen sich „laufend“ in die Tat umsetzen. Ein modisches Outfit kann dabei als Motivationshilfe dienen (Foto: djd/Runners Point Warenhandelsgesellschaft mbH).

Entschlackt durch den Winter

Nicht nur mit sportlichen Aktivitäten bei sommerlichen Temperaturen, sondern auch in der kalten Jahreszeit können Frauen ihren Problemzonen zu Leibe rücken. Denn nach Ansicht von Dr. h.c. Peter Jentschura sind abgelagerte Säuren und Schadstoffe die Ursache hartnäckiger Schwierigkeiten mit der Figur. „Diese Schlacken zeigen sich an Bauch, Beinen und Po als Cellulite“, erklärt der Gesundheitsautor. Dagegen könnten Kalorienzählen und Sport nur wenig ausrichten. „Um die Schlacken loszuwerden, ist auf der Basis von individuellem Training und säurearmer Ernährung der entscheidende Schritt die Entschlackung“, meint Jentschura und empfiehlt einen Drei-Stufen-Plan. Frauen, die ihren Körper in Form bringen wollen, rät er dazu, zunächst zwei- bis dreimal pro Woche moderat zu trainieren, um den Stoffwechsel zu beschleunigen. Die Nahrung sollte in dieser Zeit aus 80 Prozent basen- und lediglich 20 Prozent säureüberschüssigen Lebensmitteln bestehen. Mit dem „Dreisprung der Entschlackung“ könnten abgelagerte Schadstoffe dann gelöst, neutralisiert und ausgeschieden werden.

Bad Bocklet: Mit Naturmoor gegen Rückenbeschwerden

Seit über 150 Jahren wird im kleinen Kurstädtchen Bad Bocklet im Herzen des Bäderlandes Bayerische Rhön die wohltuende Wirkung von Naturmoor gegen hartnäckige Rückenbeschwerden genutzt. Vollbäder mit frischem Hochmoortorf direkt aus den Abbaugebieten sind gerade bei Muskel- und Gelenkproblemen ein wahres Labsal. Der Torf wird in Wasser gelöst und auf etwa 46 Grad aufgeheizt. Durch die langsame, stetige Wärmeabgabe der dickbreiigen Masse wird ein tiefes Gefühl der Entspannung erzielt. Verkrampfungen lösen sich, die Haut wird besser durchblutet und die im Moor enthaltene Huminsäure bekämpft Entzündungsherde.
Eine richtige Kur kann für einen Rückengeplagten die Lösung sein. Drei Wochen lang an nichts denken müssen außer an das eigene körperliche und seelische Wohlbefinden – daraus lässt sich für lange Zeit neue Kraft schöpfen. Man kann in Bad Bocklet aber auch einfach ein paar Tage Urlaub machen und sich Naturmoorbäder, Massagen oder andere Wellnessangebote als wohltuende Stärkung gönnen.

Wangerland: Meerwassertherapien in Horumersiel

Die heilende Wirkung des Meeres ist spätestens seit der Anerkennung von Thalasso-Kuren als Mittel gegen Infektionskrankheiten im 19. Jahrhundert bekannt. Neben kaltem oder warmem Meerwasser gelten auch Meeresluft, Sonne, Algen, Schlick und Sand als wohltuende Kräfte. Wie geschaffen für Thalasso-Kuren ist das Nordseeheilbad Horumersiel-Schillig. Es liegt im nordöstlichen Winkel Frieslands im Wangerland – die Nordseeinseln Wangerooge und Mellum und das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer sind in Sichtweite. Dieser Lage verdankt der Ort sein gesundes maritimes Reizklima. Zentrum der Wellnessaktivitäten ist das Freizeit- und Erlebnisbad mit seiner imposanten, achteckigen Halle, in der drei Becken bei 31 Grad Wassertemperatur zum Planschen, Spielen, Schwimmen und Tauchen einladen. Geysire, Massagedüsen und körpergeformte Unterwasserliegen gehören zur Ausstattung ebenso dazu wie die Relax-Zone hoch über der Badelandschaft.

Quelle: djd

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