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Einsatzführungsbereich 2: Abgeordnete besuchten Radargerätestellung

Erndtebrück – Die Abgeordneten Volkmar Klein, Mitglied des Bundestages, und Jens Kamieth, Mitglied des Landtages, besuchten kürzlich den Luftwaffenstandort Erndtebrück. Dabei stellte die Besichtigung des neuen Großraumradargerätes vom Typ Groundmaster 406 Fixed (GM 406 F) einen wesentlichen Schwerpunkt dar. „Für uns in Siegen-Wittgenstein ist es gut zu wissen“, so Volkmar Klein, „dass die Bundeswehr in den Standort Erndtebrück investiert und so sicherstellt, dass die Luftwaffe auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Region bleibt.“

Der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2, Oberstleutnant Lars Hoffmann (2.v.l.), begrüßte die Abgeordneten Jens Kamieth, Mitglied des Landtages (l.), und Volkmar Klein, Mitglied des Bundestages (3.v.l.), sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiter Benedikt Büdenbender (r.) zu einem Informationsbesuch am Luftwaffenstandort Erndtebrück (Foto: Alexander Kehle).
Der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2, Oberstleutnant Lars Hoffmann (2.v.l.), begrüßte die Abgeordneten Jens Kamieth, Mitglied des Landtages (l.), und Volkmar Klein, Mitglied des Bundestages (3.v.l.), sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiter Benedikt Büdenbender (r.) zu einem Informationsbesuch am Luftwaffenstandort Erndtebrück (Foto: Alexander Kehle).

Der Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberstleutnant Lars Hoffmann, erläuterte den Abgeordneten zunächst den Auftrag des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe sowie den sich daraus ableitenden Auftrag des Einsatzführungsbereichs 2. In der Folge ging Oberstleutnant Hoffmann auch auf die Organisation des Verbandes mit den beiden Bataillonen für den Einsatzauftrag und die lehrgangsgebundene Ausbildung ein. „Es ist erfreulich zu sehen, wie eng im täglichen Einsatzbetrieb mit anderen NATO-Partnern zusammengearbeitet wird“, betonte Jens Kamieth. Anschließend stellte Oberstabsfeldwebel Peter Jüngst Zusammenhänge und Hintergründe des Rüstungsprojektes ARED (Aktives Radarrundsuchgerät Einsatzführungsdienst) dar, in dessen Rahmen das neue Großraumradargerät in der Edergemeinde eingerüstet wurde. Der Instandhaltungssteuerer, zuständig für alle zehn Radargerätestellungen des Einsatzführungsbereichs 2, die von der Nordsee bis zu den Alpen disloziert sind, verdeutlichte dabei insbesondere die wesentlichen Unterschiede zum Vorgängersystem, wie bspw. die signifikant geringere Wartungsintensität.

Im Rahmen des Projektes ARED wurde auf teure Neubauten gänzlich verzichtet und stattdessen die vorhandene Infrastruktur einfach und kosteffizient an die neuen Gegebenheiten angepasst. Daher konnte Jüngst im Rahmen der Besichtigung vor Ort auch immer wieder den Bezug zum Altsystem herstellen und den Abgeordneten so plakative Eindrücke im Zusammenhang mit der Modernisierung der Radargerätestellung vermitteln.

Text: Peter Hanke

Das neue Großraumradargerät vom Typ Groundmaster 406 Fixed ist signifikant kleiner als das Vorgängersystem und wurde der Luftwaffe in Erndtebrück im Dezember letzten Jahres zur Nutzung übergeben (Foto: Peter Hanke).
Das neue Großraumradargerät vom Typ Groundmaster 406 Fixed ist signifikant kleiner als das Vorgängersystem und wurde der Luftwaffe in Erndtebrück im Dezember letzten Jahres zur Nutzung übergeben (Foto: Peter Hanke).

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