Siegen – Der Theaternachmittag im Haus Obere Hengsbach war ein voller Erfolg: Kurze Dialoge von Loriot und anderen Autoren brachten die Zuschauer zum Lachen. Alle aufgeführten Sketche gefielen dem Publikum im Seniorenheim der Diakonischen Altenhilfe Siegerland.

Fast jeder kennt die typischen Gespräche zwischen Frauen und Männern, die zu Missverständnissen führen und bei denen am Ende keiner mehr weiß, worum es eigentlich ging. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt und nicht selten werden falsche Dinge in das Gesagte hineininterpretiert – meistens zum Nachteil für die Männer. Ob ein kaputter Fernseher, ein zu hart gekochtes Ei oder eine ungewöhnliche Verkehrskontrolle: Den Schauspielerinnen machte es sichtlich Spaß, die Männer in den Wahnsinn zu treiben.

Quelle: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

Quelle: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

Diese ließen sich aber keineswegs ihre gute Laune verderben, sondern spielten ihre Rollen ebenfalls mit einem Strahlen im Gesicht und großem Engagement. Bereits ein halbes Jahr vor dem Auftritt fanden die ersten Proben statt. Die Darsteller, größtenteils weit über 80 Jahre alt, wählten zusammen mit Betreuerin Christine Klein Sketche aus und studierten Texte, Mimik und Gestik ein. „Wir haben besonders auf die Stimmen geachtet. Jede Figur bekam eine eigene, markante Sprechweise“, sagte Klein. Für Einrichtungsleiter Willi Quast hat sich die Mühe gelohnt: „Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige waren begeistert.“

Schon im März konnte die Gruppe ihr Publikum mit dem Märchen Hänsel und Gretel überzeugen. Zu dem bestehenden Ensemble mit Ulrich Zimmermann, Marie Luise Dickel, Horst Müller, Gudrun Treude, Betreuerin Christine Klein, Herrmann Pamp, Luise Jakob, Heimtraut Christmann-Spirlet und Hildegard Göbel kam Else Limberg hinzu.

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