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Digitalisierung in Unternehmen

Eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen ist es, ihre Prozesse zu digitalisieren. Wie dies ganzheitlich umgesetzt werden kann, lesen Sie hier.

Unternehmen aller Branchen sind extrem großen Herausforderungen ausgesetzt. Neben der Globalisierung und dem damit wachsenden Konkurrenzdruck aus aller Welt gilt es die eigenen Prozesse nachhaltig zu gestalten und vor allem die Digitalisierung voranzutreiben. Gerade letztere stellt viele dabei immer wieder vor Probleme.
Häufig fehlt es am nötigen Know How, Fachkräften und Strategien, um die Prozesse digital zu gestalten. Doch was bedeutet es überhaupt sich zu digitalisieren? Und vor Allem warum ist es sich wichtig die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voranzutreiben? Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Folgenden nachgehen und Ihnen zeigen, wie Sie mit der passenden Strategie nicht nur Ihr Unternehmen in das digitale Zeitalter führen, sondern es dabei nachhaltig wettbewerbsfähig gestalten und Kosten einsparen.

Was ist Digitalisierung?

Digitalisierung ist im Kern nichts anderes als die Umwandlung analoger Informationen in ein elektrisches Signal in digitaltechnische Systeme. Was kryptisch klingt, wird an Hand eines Beispiels einfacher zu verstehen. Ein handgeschriebener Brief enthält eine Reihe an Informationen. Tippt man diesen nun in ein Schreibprogramm auf dem Computer ab, hat man diesen digitalisiert.

Das zentrale Ziel der Digitalisierung ist es also, Informationen digital darzustellen, um diese vervielfältigen, bearbeiten und verarbeiten zu können. Diese drei Dimensionen sind es auch, die Unternehmen dazu nötigen, ihre Daten zu digitalisieren. Zum einen will man gleiche Informationsstände im gesamten Unternehmen erzeugen. Dazu müssen die Daten vervielfältigt werden und von verschiedenen Akteuren einsehbar sein können.

Zum anderen gilt es die Daten zu nutzen, also verarbeiten zu können. So können beispielsweise Daten der Kunden dazu genutzt werden, Erkenntnisse zu deren Einkaufsverhalten oder Vorlieben zu gewinnen. Das hilft letztlich dabei, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und seine Marktposition verteidigen zu können.

ERP-Software für ganzheitliche Digitalisierung

Viele Unternehmen setzen bei den ersten Schritten in Sachen Digitalisierung auf Insellösungen, also Softwaresysteme, die einen spezifischen Aufgabenbereich im Unternehmen abdecken. Ein Beispiel hierfür ist die Buchhaltungssoftware. Mit dieser lassen sich alle Finanzströme im Unternehmen digital abbilden und nachhalten.

Doch warum nur die Buchhaltung digitalisieren? Für nahezu jeden einzelnen Aufgabenbereich in heutigen Unternehmen finden sich entsprechende Insellösungen am Markt. An dieser Stelle entsteht jedoch ein gravierendes Problem. Die jeweiligen Daten sind für die jeweilige Insellösung exklusiv. Dabei werden oftmals dieselben Daten auch in anderen Bereichen benötigt.

Dann müssen diese aus dem einem System in das andere übertragen werden. Genau hier entstehen dann oftmals Probleme. Systeme sind nicht kompatibel, Datenformate werden nicht erkannt oder Daten müssen gar manuell übertragen werden. Das kostet Zeit, Nerven und letztlich auch eine Menge Geld.

Daher gilt es all diese Lösungen zu synchronisieren und ihre Daten auf allen Ebenen verfügbar zu machen. Genau diesem Ansatz folgen ERP-Systeme. Das sogenannte Enterprise-Resource-Planning-System hat zum Ziel, alle unternehmerischen Prozesse in nur einer Software abzubilden und die Daten zu zentralisieren, um Ressourcen auf allen Ebenen einsparen zu können.

Einzel-Systeme in einer Software zusammenbringen

Eine ERP-Software setzt sich also aus mehreren Modulen (Softwarelösungen für einzelne Teilbereiche) zusammen. Jedes dieser Module ist über die zentrale Datenbank miteinander verbunden und arbeitet mit denselben Daten. Das sorgt für einheitliche Datenstämme und vor allem für schlankere Prozesse.
Diese können fortan abteilungsübergreifend aufgesetzt werden. So können beispielsweise Daten aus dem Lager direkt dazu führen, dass Nachbestellungen im Einkauf ausgelöst und entsprechende Buchungen eingetragen werden. Solche ganzheitlichen und abteilungsübergreifenden Prozesse entstehen im gesamten Unternehmen und sorgen letztlich dafür, dass Ressourcen deutlich effizienter genutzt und dadurch eingespart werden können.
Diese Ressourcen können dann an anderer Stelle wieder gewinnbringend eingebracht werden, so dass das eigene Unternehmen langfristig konkurrenzfähig bleibt und sich dabei zudem noch stetig weiterentwickelt.

Fazit: Digitalisierung mit dem ERP-System

Die Digitalisierung ist für Unternehmen schon lange keine bloße Option mehr. Vielmehr geht es für viele Branchen bereits jetzt ums nackte Überleben. Das Implementieren einzelner Insellösungen kann zwar kurzfristig helfen, verhindert jedoch langfristig das Ausschöpfen des gesamten Potentials eines Unternehmens.
Mit einer ganzheitliche ERP-Software implementieren Unternehmen ein zentrales System, in dem alle Arbeitsbereiche abgebildet werden. Dazu ist es wichtig, dass die ERP-Software genau dazu in der Lage ist. Viele Unternehmen setzen daher auf eine Customizing ERP-Software. Es gilt die Lösung am Markt zu finden, die perfekt zum eigenen Unternehmen passt. Mit unserem Vergleichstool auf erp.de haben Sie die Möglichkeit eine Vielzahl verschiedener Systeme direkt und kostenlos miteinander zu vergleichen.

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