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Gold als Anlage in der Krise?

Die Folgen der Inflation sind für deutsche Verbraucher deutlich spürbar. Aus diesem Grund suchen immer mehr Menschen nach Optionen, ihr Geld sicher anlegen zu können. Da für den Wertverfall des Euros noch kein Ende in Sicht ist, wurde das Sparen des Vermögens auf dem Sparbuch zu einer unsicheren Variante. Einige investieren daher in Wertgegenstände, wie teure Uhren oder Oldtimer, andere in Wertpapiere oder Kryptowährungen. Begehrt ist zurzeit Gold sowie zahlreiche andere Edelmetalle. Sie haben seit Jahrtausenden Bestand und schon so manche Krise sicher überbrückt. Doch lohnt es sich auch in einer Krise Gold als Anlage eine Chance zu geben oder existieren Optionen, die deutlich sicherer sind?

Weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel mit echten Vorteilen

Selbst wenn Währungen bröckeln, Gold wird weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert. Wer in finanziell starken Zeiten mit Gold handeln will, setzt allerdings besser auf andere Maßnahmen, denn der Goldkurs unterliegt natürlichen Schwankungen. Vielmehr gilt Gold als beständige und langfristige Währung, die vermutlich niemals keinen Wert aufweisen wird. Verluste müssen Anleger jedoch hinnehmen, wenn sie Gold als Spekulationsobjekt verwenden. Wer Gold kaufen will, kann dies in physischer Form als legitimierte Barren ab einem Gramm etwa bei seiner Bank ausführen oder sich an spezielle Händler wenden. Es ist aber auch möglich in Form von Aktien Gold kaufen zu können. Zu beachten ist dann aber, dass Kapitalertragssteuern auf Gewinne abgeführt werden müssen. Außerdem ist hier einiges an Vorwissen gefragt. Es empfiehlt sich eine ausführliche Beratung, beispielsweise durch einen erfahrenen Bankberater oder einen professionellen Trader, der professionelles Handeln betreibt und die Welt der Aktien genau kennt. Anfänger sollten jedoch keine großen Summen ohne Vorerfahrung blind in Aktien investieren. Im Zweifel ist es besser, das Risiko zu minimieren und Teile des Vermögens in Goldbarren oder Goldschmuck zu investieren.

Auf diese Weise wird Gold sicher gelagert und vor dem Zugriff von Kriminellen geschützt

Gold zu kaufen ist heute begehrter denn je, doch am Ende des Tages fragen sich nicht wenige, was mit dem erworbenen Wertgegenstand geschieht? Sicher verwahrt und vor dem Zugriff krimineller Langfinger geschützt liegt er im Bankschließfach zumindest so lange, bis diese im schlimmsten Falle Konkurs anmelden muss. Eine Alternative ist die Lagerung im Tresor in der eigenen Wohnung, doch hier geraten nicht wenige Investoren in wahre Stresssituationen. Wertgegenstände zu Hause aufzubewahren bedeutet nämlich auch, sich für den Falle eines Einbruchs abzusichern und den Tresor bestmöglich zu verstecken. Auch hier raten Experten dazu, lediglich einen Teil der Investition in physisches Gold zu stecken, um bei einem Verlust nicht komplett leer auszugehen. Mit der passenden Versicherung an seiner Seite können Schäden, minimiert werden. Diese sorgt am Ende jedoch für deutliche Mehrkosten. Hier gilt es also abzuwägen, ab welcher Summe eine solche Versicherung tatsächlich sinnvoll ist.

Vorbereitet für den Ernstfall: Mit Goldmünzen lassen sich in Krisenzeiten Tauschgeschäfte umsetzen

Anders als klassisches Fiat-Geld ist Gold rar und besitzt dadurch immer einen Wert. Selbst wenn Währungen abstürzen, bleibt Gold standhaft, auch wenn der Goldkurs stark ausschlagen kann. Auch als Gegenstand des Risikomanagements bietet Gold ein hervorragendes Werkzeug, denn es schützt Anleger vor Totalverlusten und bietet ihnen somit echte Vorteile, nicht nur innerhalb einer Krise. Goldbarren sind eine beliebte Anlage, doch Goldmünzen bieten eine bessere Gelegenheit in Krisen als Tausch-Medium zu fungieren. Deshalb lohnt es sich zumindest ein Teil ich kleinere Mini-Barren oder Goldmünzen zu stecken, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

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