Verschiedenes

Mikroplastik im Alltag

Mikroplastik ist ein großes Problem für unsere Umwelt. Die kleinen Kunststoffpartikel gelangen durch Abrieb und Verunreinigung in die Natur, wo sie von Tieren und Pflanzen aufgenommen werden können. Mikroplastik ist damit eine Bedrohung für die Gesundheit von Menschen und Umwelt. Wie können wir dieser Herausforderung begegnen?

Was ist Mikroplastik?

Mikroplastik sind kleinste Kunststoffpartikel, mit einer Größe von weniger als 5 mm. Sie entstehen durch die Zerfallsprodukte von größeren Kunststoffen wie Flaschen oder Verpackungen. Aber auch Kosmetika wie Zahnpasta oder Peeling enthalten Mikroplastik. Die kleinen Partikel gelangen so in unsere Umwelt und können dort Jahrzehnte überdauern.

Mikroplastik ist eine Bedrohung für die Umwelt, weil es in der Natur nicht abbaubar ist. Wenn es in die Ozeane gelangt, nehmen es Fische und andere Meerestiere auf. So gelangt es in die Nahrungskette und schließlich auch zu uns Menschen. Auch Vögel nehmen Mikroplastik auf, da sie es für Insekten halten. Durch die Aufnahme werden die Tiere geschwächt und können so Krankheiten zum Opfer fallen.

Auch auf dem Land findet man immer mehr Mikroplastik. Die Partikel gelangen mit dem Wind auf die Felder und werden von den Pflanzen aufgenommen. Auch so gelangt es in unsere Nahrungskette. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind also vielfältig und ernsthaft. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, was wir tun, um diese Bedrohung einzudämmen.

Mikroplastik im Alltag reduzieren

Mikroplastik ist überall. Ob in unserer Kleidung, in Kosmetika oder sogar in der Luft, diese kleinen Kunststoffpartikel sind allgegenwärtig. Und leider hat ihr Einzug in die Umwelt dramatische Folgen.

Es ist also wichtig, dass wir unseren Alltag so gestalten, dass möglichst wenig Mikroplastik in die Umwelt gelangt. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren Alltag umweltfreundlicher gestalten können:

  • Verzichten Sie auf Plastiktüten und stattdessen auf Stoff- oder Papiertaschen umsteigen
  • Kaufen Sie Kosmetika ohne Mikroplastik, also biologische Alternativen wie etwa natürliches Duschgel
  • Informieren Sie sich beim Kauf von Kleidung über die Herstellungsbedingungen und entscheiden Sie sich für nachhaltige Marken
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Plastikverpackungen
  • Kaufen sie Wasser in Glas, anstelle in Plastikflaschen

Fazit

Mikroplastik ist ein großes Problem für unsere Umwelt. Es kann in die Nahrungskette gelangen und Schäden in der Umwelt verursachen. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind bereits gravierend und werden wahrscheinlich noch zunehmen. Trotzdem kann jeder Einzelne etwas dazu beitragen, Mikroplastik im Alltag zu reduzieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"