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WDR Big Band: Bebop und Phil Woods

November 27 @ 20:00

2020-10-14-Woods

Foto: WDR Big Band © WDR Kaiser

Iserlohn – Philip Wells „Phil“ Woods (* 2. November 1931 in Springfield, Massachusetts; † 29. September 2015 in Stroudsburg, Pennsylvania) war ein US-amerikanischer Musiker und jahrzehntelang einer der führenden Bebop-Saxofonisten. In einer Weltpremiere am Freitag, 27. November, 20 Uhr, im Parktheater Iserlohn, ehrt die WDR Big Band den großartigen Musiker und spielt unter der musikalischen Leitung von Matt Vashlishan, Schüler und enger Vertrauter von Phil Woods, Musik aus dem Nachlass des großen Alt-Saxophonisten, die noch nie zuvor öffentlich erklungen ist.

Bekannter wurde Woods durch seine Arbeit mit der DizzyGillespie Big Band und mit der Friedrich Gulda Combo. Ende 1963 spielte er bei Thelonious Monk. Nach einigen Jahren in Paris und wechselnden Gruppen und kehrte er in die USA zurück. Er arbeitete in Los Angeles und in New York im Studio und nahm u.a. mit Aretha Franklin, Spyro Gyra, Lena Horne, Dizzy Gillespie, Clark Terry, Jon Hendricks, Tommy Flanagan, Red Mitchel oder Michel Legrand auf. Phil Woods stand auf dem Altsaxophon deutlich in der Nachfolge Charlie Parkers. Die von Parker entwickelten Stilelemente lockerte er durch eine breitere Phrasierung auf und veränderte die Tonbildung durch gelegentliche Growls und andere Bluesreminiszenzen, wenn dies zur Melodielinie passte.

Pressestimme anlässlich Woods Tod im Jahr 2015:

„Woods war kein ganz großer Innovator, aber ein unglaublich versierter Stilist, der über eine überragende Technik auf seinem Instrument verfügte – und über einen unverkennbaren Ton. Seine Diskografie ist riesengroß und kaum überschaubar. Schon seit den 50er-Jahren nahm Woods unter eigenem Namen auf und wurde parallel dazu pausenlos von prominenten Kollegen engagiert. Dizzy Gillespie, Quincy Jones und viele andere wollten Phil Woods unbedingt in ihren Bands mit dabei haben. Phil Woods hat sich dabei über Jahrzehnte nie verbiegen lassen. Als andere Jazz-Musiker zwischendrin die Avantgarde oder die elektronische Musik für sich entdeckten, blieb Woods seiner Bebop-Variante treu, die später auch gerne mal ‚Neo-Bop‘ genannt wurde. Dennoch hat auch er zwischendrin Studiojobs in der Pop-Welt angenommen. Unvergessen ist zum Beispiel sein Saxofon-Solo beim Schmusehit ‚Just the way you are‘ von Billy Joel aus dem Jahr 1977. Bis kurz vor seinem Tod stand Phil Woods noch auf der Bühne und gab Konzerte – erinnern wir an den vierfachen Grammy-Gewinner mit einer Quartett-Einspielung aus dem Jahr 1988 – ‚Here’s to my lady‘.“ Deutschlandradio

Quelle: Stadt Iserlohn

Details

Datum:
November 27
Zeit:
20:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Parktheater Iserlohn
Alexanderhöhe 3
Iserlohn, 58644
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