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Schöne Sommerhaut – Schutz und Pflege in der heißen Jahreszeit

Ob im Arnsberger Wald, am Möhnesee oder im Freibad – im Sommer verbringen auch die Menschen in Südwestfalen mehr Zeit draußen als in den kalten Monaten. Die Zeit in der Natur kann uns viel Kraft und Energie geben, allerdings ist die Belastung für die Haut durch starke Sonneneinstrahlung, Insektenstiche und weitere Faktoren entsprechend hoch. Es gilt demnach, die richtigen Schutz- und Pflegemaßnahmen für die Haut zu ergreifen, um den Sommerspaß uneingeschränkt genießen zu können.

Sonnenbrand und Sonnenallergie

Maßnahmen zum Sonnenschutz sind in den heißen Sommermonaten das Wichtigste. Andernfalls kommt es zu einem Sonnenbrand und dieser kann nicht nur durch die Schmerzen, die er verursacht, den Spaß am Sommer verderben. Er erhöht zudem das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Aus diesem Grund sollte, wer draußen unterwegs ist, möglichst viel Zeit im Schatten verbringen. Lässt sich die direkte Sonnenstrahlung nicht vermeiden, sorgen ein breitkrempiger Hut, eine Sonnenbrille, lange, luftige Kleidung und natürlich eine gute Sonnencreme für den notwendigen Hautschutz. Das gewählte Sonnenschutzmittel sollte einen Breitspektrumschutz bieten (also vor UVA- und UVB-Strahlen schützen), einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 und haben und wasserfest sein.

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Manch einer reagiert auf hohe Sonneneinstrahlung auch mit einer Sonnenallergie. Dabei handelt es sich um eine allergische Reaktion der Haut in Form von Nesselsucht. Manche Menschen bekommen Blasen, andere reagieren mit roten, stark juckenden Stellen auf der Haut. Eine Sonnenallergie kann Veranlagung sein, sie kann aber auch mit bestimmten Medikamenten in Zusammenhang stehen. Die Ursache gilt es mithilfe eines Arztes herauszufinden. In jedem Fall ist auch hier ein guter Sonnenschutz gefragt. Bei der Sonnencreme sollten Menschen, die zu Sonnenallergien neigen, am besten eine Creme für empfindliche Haut wählen.

Nicht verwechseln: Skin Purging und Allergien

Wenn im Sommer neue Pflegeprodukte zum Einsatz kommen, kann es zu einer Erstverschlimmerung in Form von kleinen Entzündungen und Pickeln kommen – dem sogenannten Skin Purging. Dies gilt vorwiegend für den Einsatz chemischer Peelings und die Nutzung von Retinol. Ein ungeschultes Auge kann diese Reaktion, die in der Regel rasch von selbst abklingt, schwer von allergischen Reaktionen unterscheiden. Im Zweifelsfall sollte ein Dermatologe um Rat gefragt werden.

Trockene und gereizte Haut

Wenn die Außenluft heiß und trocken ist, kann auch die Haut leicht austrocknen und gereizt sein. Aufenthalte in der Sonne, im Chlorwasser des Schwimmbads oder Pools und in klimatisierten Räumen können das Problem verstärken. Was hingegen hilft, sind folgende Maßnahmen:

  • Vor dem Aufenthalt im Freien ein geeignetes Sonnenschutzmittel auftragen
  • Direkt nach Verlassen des Schwimmbads mit frischem Wasser und einem sanften Reinigungsmittel waschen oder duschen
  • Beim Waschen immer ein mildes Reinigungsmittel verwenden, denn Seifen und Reinigungsmittel, die antibakteriell wirken oder bestimmte Duft- und andere Zusatzstoffe enthalten, können die Haut zusätzlich austrocknen
  • Wasser zum Waschen sollte warm und nicht heiß sein

Nach dem Duschen, Baden oder Waschen sollte zudem stets eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden. Ideal sind parfümfreie Cremes. Eine Alternative ist ein Hautöl, das Feuchtigkeit in der Haut einschließt. Dieses sollte direkt nach dem Baden oder Waschen auf der noch feuchten Haut angewendet werden.

Zecken, Mücken und Co.

Ein Ausflug an den Möhnsee, die Wanderung entlang des Drahthandelswegs oder der Spaziergang über den Wisentpfad – Südwestfalen ist im Sommer eine tolle Gegend für die schönsten Ausflüge. Doch scheinen das auch Zecken, Mücken und Co. zu wissen, denn diese lauern den Ausflüglern gern einmal am See, auf Wiesen und in Wäldern auf.

Südwestfalen gehört, dem RKI zufolge , zwar nicht zu den FSME-Risikogebieten in Deutschland, doch ein Zeckenbiss ist immer unangenehm und vorzubeugen lohnt sich. Beim Wandern hindert Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen sowie festes Schuhwerk Zecken daran, auf die Haut zu gelangen. Auch wenn es modisch nicht der neueste Schrei ist: Beim Gang durchs Gras darf man ruhig einmal die Hose in die Socken stecken. Zecken lauern gern in Gräsern und auf niedrig wachsenden Pflanzen. Lange Kleidung und Hosenbeine in den Socken verringern allerdings nur die Wahrscheinlichkeit für einen Zeckenbiss, denn die Tiere krabbeln auch an der Kleidung empor, bis sie eine geeignete Stelle zum Zubeißen finden. Zeckensprays können zusätzlich helfen, Zecken abzuwehren. In jedem Fall sollte man sich nach einem Aufenthalt in Wald und Wiese gründlich nach Zecken absuchen und die Kleidung bei 60 Grad waschen und in den Trockner stecken, damit keine Zecke überlebt. Hat doch einmal eine Zecke zugebissen, wird diese mit einer Pinzette, Zeckenzange oder Zeckenkarte entfernt, indem die Zecke möglichst nah an der Haut gegriffen und vorsichtig herausgedreht wird.

Gegen Mücken kann man sich mit Abwehrmitteln und langer Kleidung ebenfalls wappnen. Wurde man gestochen, sollte man es vermeiden, sich zu kratzen, um Entzündungen vorzubeugen. Besser ist es, eine Salbe aufzutragen oder die Stelle zu kühlen.

Allergien durch Pflanzen

Verschiedene Pflanzen- und Pflanzenteile können bei Berührung zu Kontaktallergien und Hautirritationen führen. Bei einer Kontaktallergie handelt es sich um eine allergische Reaktion, die für gewöhnlich auf die Hautstellen beschränkt ist, die im direkten Kontakt mit dem Auslöser standen.

Neben der Kontaktallergie gibt es weitere unterschiedliche Hautreaktionen bzw. Hautschädigungen durch Pflanzen. So können Pflanzenteile wie Dornen die Haut mechanisch verletzen. Dringen Bakterien in die Wunde ein, kann es zu Entzündungen kommen. Wieder andere Pflanzen verletzen die Haut und bringen Reizstoffe ein. Das Paradebeispiel hierfür ist die Brennnessel. Zudem kann es zu phototoxischen und photoallergischen Reaktionen, ausgelöst durch Pflanzenteile, kommen.

Im Wald und beim Gärtnern ist also Vorsicht geboten, wenn die Haut geschützt werden soll. Lange Kleidung beim Waldspaziergang und Handschuhe bei der Gartenarbeit können helfen. Zudem ist es eine gute Idee, die wichtigsten allergieauslösenden Pflanzen zu kennen.

Fußpilz

Er lauert vorwiegend im Schwimmbad: der Fußpilz. Im feuchtwarmen sommerlichen Klima findet er beste Voraussetzungen, um sich zu vermehren. Badelatschen und eine sofortige gründliche Fußwäsche nach dem Schwimmbadbesuch sind das Mittel der Wahl, dem lästigen Begleiter vorzubeugen. Beginnt die Haut trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch, sich zu röten und zu schuppen, kann eine Creme gegen Fußpilz, ein sogenanntes Antimykotikum, Abhilfe schaffen.

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