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Arnsberg: Bericht über die Kreisversammlung 2012 des Kreisschützenbundes Arnsberg in Affeln

Arnsberg/Affeln. Ernst Adams ist der neue Amtsoberst des ehemaligen Amtes Warstein im Kreisschützenbund (KSB) Arnsberg. Der 49-Jährige aus Hirschberg wurde von den Warsteiner Delegierten auf der Kreisversammlung des KSB Arnsberg in Affeln einstimmig gewählt.

Er löst Ditmar Pankoke ab, der 16 Jahre das Amt ausübte. „Nach insgesamt 29 Jahren Vorstandsarbeit muss man auch loslassen können“, meint Pankoke. Bevor er 1996 in Alt-Arnsberg auf dem Schreppenberg zum Amtsoberst gewählt wurde, war er 13 Jahre im Vorstand seiner Heimatbruderschaft Allagen. Pankoke wurde einstimmig zum Mitglied des Kreisehrenvorstandes ohne Stimmrecht ernannt.

Neben seiner neuen Tätigkeit als Warsteiner Amtsoberst, ist Ernst Adams auch Vorsitzender und Oberst der Schützenbruderschaft Hirschberg. „Bis 2014 geht meine Amtszeit in der Bruderschaft, das ziehe ich auch durch und 2015 haben wir unser 350-jähriges Jubiläum“, so Adams. Pankoke hat ihn ihm letzten Jahr den Posten des Amtsoberst „schmackhaft“ gemacht. Neben der Wahl zum neuen Warsteiner Amtsoberst wurde von den 212 stimmberechtigten Delegierten die Arnsberger Bürgerschützengesellschaft mit der Ausrichtung des Kreisschützenfestes 2014 beauftragt. Insgesamt nahmen 339 Schützen teil.

Georg Schelle, Hauptmann der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft betonte: „Wir wollen durch dieses Fest das Schützenwesen in unserem Kreis stärken und ihm Rückendeckung geben.“ Weiter sagte er: „Vorurteile und Klischeedenken sollen abgebaut werden. In Arnsberg werden wir ein Fest für alle feiern mit einem eigenen Ambiente. Wir wollten das Kreisschützenfest unbedingt in Arnsberg haben. Ihr alle sollt euch in dem Fest wiederfinden.“ Im Arnsberg Schützenvorstand gab es darüber zwei Abstimmungen mit 176 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. Es findet vom 19. bis 21. September 2014 statt.

In seinem Jahresbericht erklärte Kreisoberst Dietrich-Wilhelm Dönneweg, dass nicht nur 2011 sondern sicherlich auch 2012 viele zusätzliche Aufgaben und besonders Auflagen auf die Schützen zu kommen werden. Trinkwasserverordnung, Haftungs-übernahmen und Absicherungsmaßnahmen bei Großveranstaltungen, Brandschutz in den Schützenhallen oder bei den Sportschützen neuen Bestimmungen im Umgang mit Waffen. „Sicherheit ja, aber keine mit nicht nachvollziehbaren Gesetze. Das Ehrenamt wird kränkeln, weil Menschen die finanzielle und persönliche Haftung nicht mehr auf sich nehmen wollen. Ehrenamt in allen Ehren, aber es muss auch Spaß machen ohne bürokratische Daumenschrauben“, so Dönneweg.

Darauf ging auch der Landrat des Märkischen Kreises Thomas Gemke ein. Eine Schützenhalle ist für die gesamte Dorfgemeinschaft da und es wird nicht nur Schützenfest darin gefeiert. „Wir wollen das Ehrenamt haben und ermöglichen. Uns werden die Auflagen auch langsam zu viel“, betont Gemke. Nicht alle Bürger und Bürgerinnen können heute „nicht mehr fünf gerade sein lassen“. „Darunter gibt es welche, die laufen mit dem Dezibel-Messgerät um eine Schützenhalle und beschweren sich. Man muss auf beiden Seiten ein Konsens suchen und sollte gegenseitig Rücksicht nehmen“, bat er die Delegierten. Er zitierte den neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck: „Der Deutsche muss lernen, dass es uns auch gut geht.“ Gemke beendete sein Grußwort: „Lasst uns darüber reden, was gut läuft und nicht darüber, was schlecht läuft.“ Weitere Grußworte sprachen: Karl Jansen, Bundesoberst des Sauerländer Schützenbundes und Ludger Stracke, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Neuenrade.

Informationen zum Bundessschützenfest vom 20. bis 22. September 2013 in Rüblinghausen (KSB Olpe) gab Markus Bröcher, stellvertretende Kreisoberst Olpe. Zum Europaschützenfest vom 23. bis 26. August 2012 in Tuchola /Polen gab es von Helmut Tewes, Regionalsekretär der Region 1 der Europäischen Gemeinschaft der Schützen. Die nächste Kreisversammlung des KSB Arnsberg wird am 16. März 2013 bei der Schützenbruderschaft St.-Antonius 1870 e.V. Waldhausen (Amt Warstein) stattfinden.

Quelle: KSB Arnsberg

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