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Auch in der größten norddeutschen Stadt ist grüner Strom gefragt

Um sich von fossilen Brennstoffen sowie Atomkraft zu lösen und die Energiewende voran zu treiben, müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam arbeiten. Die Aussage des Hamburger Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz bekräftigt diese These. Eine Großstadt wie Hamburg benötigt im Gegensatz zu ländlichen Regionen eine gigantische Menge an Energie. Sowohl die Vielzahl der Privathaushalte als auch die Industrie, der Handel und Dienstleistungsunternehmen wünschen sich, dass der Strom nicht nur aus der Steckdose, sondern gleichermaßen aus regenerativen Quellen stammt.

Grüner Strom muss nicht immer teuer sein

Gewerbliche und private Endkunden befürchten allerdings, dass der saubere Strom im Vergleich zur konventionellen Energie mehr Geld kostet. Viele Ökostromanbieter und ihre Tarife sind günstiger als man jedoch zunächst glaubt. Wie für alle Innovationen gilt die Devise: »Think Big!« Sobald die großen Versorger stetig und kontinuierlich die Produktion von Ökostrom mit Forschungs- und Entwicklungsgeldern unterstützen, ist langfristig sogar damit zu rechnen, dass die saubere Energie billiger ist, als der Strom aus Atomkraftwerken oder Kohlekraftwerken.

Auch hinsichtlich des aktuellen Entwicklungsstandes ist es bereits möglich die natürlichen Ressourcen effizient zu nutzen und in den Küstenregionen vermehrt auf die Windkraft zu setzen. Insbesondere eine Metropole wie Hamburg, die für die großen Provider mehr als nur 2 Millionen Kunden bietet, sollte ein Vorbild sein. Scholz wünscht sich, nein er forderte sogar dazu auf, schnellstmöglich konkrete Pläne und Projekte ins Leben zu rufen.

Dieser Aufruf ist von Erfolg gekrönt. Die Branchenriesen E.on und Vattenfall stellten allein für Hamburg Summen von mehr als eineinhalb Milliarden Euro in Aussicht, die in die Verwirklichung neuer Energietechniken fließen sollen. Die Hamburger Bürger und Unternehmen werden dankbar für diesen Schritt sein. Denn schon jetzt ist Ökostrom in der Großstadt beliebt, wie nie zuvor. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Modetrend. Insbesondere die Bewohner der Millionenmetropole haben erkannt, dass man mittel- und langfristig aktiv bleiben muss, damit die Infrastruktur und die alltäglichen Annehmlichkeiten nicht unter Energiemangel leiden.

Der größte Vorteil der Stadt Hamburg ist die Nähe zur Küste. Der hier produzierte Strom aus Windkraftanlagen braucht nicht über Hunderte von Kilometern transportiert zu werden. Die Nutzung ist sofort möglich.

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