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Iserlohn: Städtische Galerie lädt ein zur öffentlichen Führung durch die Bernhard Edmaier-Ausstellung

Iserlohn. Zu einer weiteren öffentlichen Führung durch die Ausstellung “Bernhard Edmaier – Kunstwerk Alpen und Glacial” lädt die Städtische Galerie Iserlohn, Theodor-Heuss-Ring 24, am Mittwoch [28. März 2012] um 16.00 Uhr alle Interessierten herzlich ein.

Bernhard Edmaier, Geologe und Fotograf (*1957), widmete sich acht Jahre lang intensiv den geologischen Formationen des Alpenraumes. Herausgekommen ist eine faszinierende Bildserie die dem Betrachter die scheinbar so vertraute Region auf eine ganz neue, spektakuläre Art und Weise vor Augen führt.

Bereits der Titel “Kunstwerk Alpen und Glacial” lässt erahnen, dass Bernhard Edmaier keine klassischen Alpenpanoramen abbildet. Sein Thema ist die faszinierende und urgewaltige Schönheit von Gebirgen und Gesteinen, von Gewässern und Gletschern, im Großen wie im Detail. Er macht die ungeheuren und unbezähmbaren Kräfte offenbar, die kontinentale Verschiebungen und geologische Faltungen in Gang setzen und dabei zugleich eine fragile Schönheit, phantastische Vielfalt und Farbenfreude hervorbringen, die im Betrachter nur Staunen hervorrufen kann. Zugleich werden immer wieder Fragen aufgeworfen nach der Dimension des Dargestellten, denn ohne erkennbaren Maßstab kann ein Kristall verblüffend einer Felswand gleichen und umgekehrt.

Mit großformatigen und brillianten Aufnahmen präsentiert Edmaier das Kunstwerk Alpen aus einer Perspektive, die den meisten Menschen verborgen bleiben wird. Den Menschen und die Verletzungen, die er der Natur zufügt, lässt er außen vor. Demütig und klein steht der Betrachter vor dem, was in der Natur ohne sein Zutun durch Jahrmillionen geschah und weiterhin auch geschehen wird.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Aufnahmen aus der Glacial-Serie, die sich den Permafost-Regionen widmet.

Wie bereits in seinen Projekten “GeoArt” und “EarthSong” präsentiert Bernhard Edmaier auch in seinem Alpenprojekt wieder die Erde als das größte Kunstwerk der Schöpfung.

Quelle: Stadt Iserlohn

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