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Phoenix gewinnt gegen Heidelberg

Hagen – Phoenix gelingt Start-Ziel-Sieg in Heidelberg.

Der 26. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bescherte Phoenix Hagen ein souveränen 87:68-Auswärtssieg bei den MLP Academics Heidelberg. Dank einer bärenstarken Teamleistung gerieten die Feuervögel nie in Rückstand und konnten einen großzügigen Vorsprung über weite Strecken des Spiels tragen.

Chris Harris startete mit Jon Octeus, Joel Aminu, Kyle Leufroy, Dominik Spohr und Javon Baumann. Und auch Jannik Lodders, der sich vor einer Woche noch eine OP am Finger unterziehen musste, kam wieder zu einem kurzen Einsatz. Die Doppellizenzler Emil Loch und Daniel Zdravevski waren nicht mit nach Heidelberg gereist, da sie parallel in der Heimat für die Phoenix Juniors auf dem Platz standen.

Von Beginn an lief es rund bei den Feuervögeln:

Javon Baumann sorgte für die ersten vier Punkte, zwei davon von der Freiwurflinie, und erst nachdem Joel Aminu noch zum 6:0 erhöhte, brachte Zamal Nixon die Hausherren per Dreier ins Spiel. Doch die Hagener Verteidigung stand von Beginn an gut und erlaubte den Heidelbergern keine leichten Punkte. Davonte Lacy bildete wie erwartet die offensive Speerspitze der Heidelberger und sorgte für Anschlusstreffer zum 15:12. Für Baumann, der früh zwei Fouls kassierte, kam Pechacek, der per Dreier das 20:12 herstellte und Heidelbergs Headcoach Frenkie Ignjatovic zur ersten Auszeit zwang. Den Rückstand konnte sein Team bis Viertelende aber nur noch wenig korrigieren. Hagen führte nach 10 Minuten 24:17.

Und das richtige Offensiv-Feuerwerk sollten die Feuervögel erst zu Beginn des zweiten Viertels zünden:

Binnen 2 Minuten erhöhten sie, unter anderem durch zwei Gilmore-Dunks, auf 33:17. Lacy und Nixon, die nach wie vor fast im Alleingang für Heidelberger Punkte sorgten, machten es bis zum 37:23 wieder etwas knapper und bewegten nun auch Chris Harris zur Auszeit. Diese schien die Hagener nur noch weiter angespornt zu haben und so zogen sie davon und hatten kurzerhand doppelt so viele Zähler wie die Hausherren auf dem Block (46:23). Bis zur Pause sorgten aber auch die Ignjatovic-Schützlinge wieder für frischen Wind in der Offensive und so konnten sie durch Philipp Heyden und Sebastian Schmitt die magische 20-Punkte-Grenze vor der Sirene wieder unterschreiten (51:32).

Zweite Halbzeit

Joel Aminu war gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder für Punkte verantwortlich. Jon Octeus tat es ihm per Dreier gleich und stellte das 56:32 (8:53 Min.) her. Nun fanden aber zeitweise auch die Academics in ihren Offensiv-Rhythmus. Armin Trtovac leistete mit zwei Korblegern gute Vorarbeit, so dass Lacy per Dreier den Rückstand auf 17 Punkte verringerte (56:39). Doch mehr ließen die Hagener auch in diesem Viertel nicht zu. Sie verhinderten dank guter Defensivarbeit weiterhin stetig, dass die Heidelberger auch nur in Reichweite kamen und konnten mit einem 67:48-Vorsprung ins letzte Viertel starten. Wehrmutstropfen in diesem Spielabschnitt war das frühe Ausscheiden von Javon Baumann durch das fünfte persönliche Foul.

Das vierte Viertel sollte zunächst auf beiden Seiten keine erfolgreichen Würfe bringen. Mit der Zeit berappelten sich die Hausherren aber wieder und verkürzten bis auf 70:54, was Chris Harris sofort zu einer Auszeit animierte. Es folgte auch noch das 70:56 durch Philipp Heyden, bevor Jon Octeus sein Team per Dreier wieder in sicheres Fahrwasser brachte. Zwar stand die Heidelberger Verteidigung nun besser als im vorherigen Spielverlauf, den stark aufspielenden Hagenern fiel aber immer wieder etwas ein, um erfolgreich zum Korb zu ziehen. Eine super Teamleistung sowie Kyle Leufroy, der letztlich auf 17 Punkte kam und Adam Pechacek, der mit einem Double-Double (18 P./10 Reb.) großen Anteil am Hagener Erfolg bei den MLP Academics hatte, führten letztlich zum 87:68-Auswärtssieg.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris:

„Wir haben heute toll als Team funktioniert und uns gut präsentiert. Da möchte ich auch niemanden hervorheben. Jeder hat seinen Job erfüllt. Manche haben hochprozentig gescort, andere haben stark verteidigt. Mit Sicherheit hat es uns auch in die Karten gespielt, dass Heidelberg am Mittwoch ein sehr intensives Spiel in Trier bestritten hat und das noch in den Knochen hatte. Wir freuen uns über den Sieg, wollen ihn aber nicht überwerten und wissen, dass es noch ein hartes Stück Arbeit bis zu den Playoffplätzen ist.“

Phoenix Hagen: Octeus (8), Gilmore (5), Leufroy (17), Geske (5), Aminu (11), Lodders, Spohr (11), Grof (6), Pechacek (18/10), Baumann (6).

MLP Academics Heidelberg: Nixon (9), Würzner, Schmitt (5), Liyanage, Lacy (18), Teichmann (5), Trtovac (10), Heyden (6), Jelks (3), Eberhard (12).

Quelle: PHOENIX HAGEN

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