Hagen – Polizei Hagen führt Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls durch.

Am Donnerstag, 14. November, führte die Polizei Hagen erneut einen groß angelegten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls durch. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind Täter besonders aktiv. Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wird durch Einbrüche besonders beeinträchtigt, denn das Eindringen in den geschützten Lebensraum ist ein einschneidendes Erlebnis für die Betroffenen. Trotz der grundsätzlich positiven Entwicklung gab es in den vergangenen zwei Wochen in Hagen elf vollendete Einbrüche. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrollen durch die Polizei.

Im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes wurde die Polizei Hagen durch die Bereitschaftspolizei aus Bochum unterstützt. Rund 70 Polizeibeamte zeigten zwischen 10 und 18 Uhr im gesamten Stadtgebiet verstärkt Präsenz und führten unter anderem zahlreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Ziel des Einsatzes war es, möglichst viele Erkenntnisse über reisende Tätergruppierungen zu gewinnen, den Kontrolldruck zu erhöhen, Straftäter zu identifizieren sowie Diebesgut oder Tatwerkzeuge in den angehaltenen Fahrzeugen aufzufinden. Darüber hinaus sollten verkehrsrechtliche Verstöße sanktioniert werden.

Die Bilanz

Die Bilanz: 452 Personen wurden kontrolliert, 310 Fahrzeuge angehalten. Ein Fahrzeugführer musste eine Blutprobe abgeben, da der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln bestand. Zwei Personen sind zudem festgenommen worden. Insgesamt fertigten die Beamten diverse Anzeigen und erhoben Verwarngelder.

“Neben der Erkenntnisgewinnung wurden heute potentielle Täter durch die polizeiliche Präsenz abgeschreckt und das Sicherheitsgefühl der Hagener Bevölkerung gestärkt”, fasst Einsatzleiter Kriminalrat David Clemens den heutigen Einsatz zusammen. Er rät weiterhin: “Jeder kann bereits mit einfachen Mitteln Einbrechern das Leben schwer machen. Denn jede Minute die ein Täter länger ‘arbeiten’ muss um in das Haus oder die Wohnung zu gelangen trägt dazu bei, dass dieser erfolglos bleibt und die Flucht ergreift um unentdeckt zu bleiben.” Das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz des PP Hagen berät Interessierte kostenlos rund um technische Sicherungsmöglichkeiten. Auf Wunsch findet die Beratung auch vor Ort statt. Zur Terminvereinbarung können sich Hagenerinnen und Hagener unter der Rufnummer 023 31 – 986 15 30 melden.

Quelle: Polizei Hagen

Südwestfalen Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Ihr Kommentar zum Thema