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Bundesweit erste E-Tourism-Manager kommen aus Südwestfalen

Arnsberg – Die ersten E-Tourism-Manager (IHK) Deutschlands kommen aus Südwestfalen: Fünf Teilnehmerinnen haben ihre gleichnamige Qualifizierung jetzt beim IHK-Bildungsinstitut in Arnsberg erfolgreich abgeschlossen. Bei der Weiterbildung handelt es sich um ein bundesweit einheitliches Konzept, mit dem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

In über 60 Unterrichtsstunden haben die fünf Frauen in Arnsberg ihr Wissen im Bereich E-Commerce und Social Media zu den Themen Webpräsenz, Suchmaschinenoptimierung und -marketing sowie zu weiteren Aspekten des Onlinebusiness’ – das Ganze eigens auf die Tourismusbranche zugeschnitten – vertieft. Zu ihnen gehören die beiden Hoteliers Brigitte Hochstein (Haus Hochstein/Eslohe) und Marilies Schnorbus (Hessenhof/Winterberg) sowie die drei Touristikerinnen Hana Janeckova (Märkischer Kreis/MK-Tourismus), Tatjana Schefers (Olpe aktiv) und Julia Demandt (Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.). „Wir freuen uns, dass es endlich gelungen ist, diesen fachspezifischen Lehrgang ausrichten zu können“, so Katja Stemmermann vom IHK-Bildungsinstitut. „Es ist gut zu sehen, dass sich in Südwestfalen das Tourismusgeschäft deutlich professionalisiert.“

Die bundesweit ersten E-Tourism-Manager haben in Arnsberg erfolgreich ihre Weiterbildung abgeschlossen (Foto: Industrie- und Handelskammer Arnsberg).
Die bundesweit ersten E-Tourism-Manager haben in Arnsberg erfolgreich ihre Weiterbildung abgeschlossen (Foto: Industrie- und Handelskammer Arnsberg).

Ziel der neuen E-Tourism-Manager ist es, Inhalte im Internet so zu kommunizieren, dass sich die Kunden angesprochen fühlen. Dafür sind oft neue, kreative Wege erforderlich, die in einem World Wide Web funktionieren, das keine Geschäftsöffnungszeiten kennt. „Während des Seminars haben sich viele tolle neue Projekt ergeben“, so Dozentin Katharina Rieland. Mit der kajado GmbH realisiert die gebürtige Sauerländerin Webshops und -seiten und zeigt sich von den neuen Ideen sehr beeindruckt. „Im Tourismus bewegt sich eine Menge, und die Branche wird innovativer. Und die E-Tourism-Managerinnen bilden die Speerspitze.“

Für die Teilnehmerinnen war neben dem Wissen, dass sie aus der Weiterbildung ziehen können, auch der Austausch untereinander über Orts- und Kreisgrenzen hinweg, wertvoll. Denn die Herausforderungen sind ähnlich, aber keineswegs gleich. Die frischgebackenen E-Tourism-Manager werden sich auch künftig zu gemeinsamen Arbeitskreisen treffen und den guten Austausch fortführen – auch offline.

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