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Hundekot im Solepark verärgert Bürger

Arnsberg – Der Arnsberger Sport- und Solepark „Große Wiese“ in Arnsberg-Hüsten ist für Bürger wie für Besucher der Stadt ein Erholungsgebiet von hoher Attraktivität, das für Spaziergänge ebenso wie für Sport und Entspannung genutzt wird. Leider wird dieser Erholungswert aus Sicht vieler Bürger durch den Kot von Hunden gemindert, der sich zunehmend auf Wiesen und auch Wegen befindet. Diesem Problem wollen sich Stadt und Politik nun gemeinsam annehmen.

„Wir rufen alle Hundebesitzer dazu auf, darauf zu achten, dass ihre Tiere ihr Geschäft entweder nicht im Solepark verrichten oder – da man das ja nicht immer verhindern kann – den Kot mit einem Plastikbeutel zu entfernen und diesen dann in einem Abfalleimer zu entsorgen“, sagen Günter Goßler, Polizist und Ratsmitglied, sowie Martin Groß, Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes. „Das ist für alle Beteiligten wichtig und sinnvoll, denn in Hundekot treten oder sich gar hineinsetzen möchte wirklich niemand.“ Auch aus hygienischen Gründen sei hier eine Änderung wichtig.

Grundsätzlich gelte im Solepark zudem die Anleinpflicht. „Frei laufende Hunde jagen manch einem Angst ein, zudem verrichten frei laufende Hunde ihr Geschäft wo sie wollen – möglicherweise hinter einem Busch, wo es der Hundehalter nicht bemerkt und damit auch nicht den Kot beseitigen kann“, erklärt Goßler.

Ziel von Stadt und Politik ist es, an den Gemeinschaftssinn eines jeden Hundehalters zu appellieren und das Bewusstsein der Bürger für die Unversehrtheit der Grünanlagen im Solepark zu schärfen. Es gebe natürlich noch andere Mittel und Wege, hier einzuschreiten, so das städtische Ordnungsamt. So könnten beispielsweise Bußgelder in für den Bürger empfindlicher Höhe verhängt werden, wenn Hunde unangeleint herumlaufen oder Hundehalter dabei beobachtet werden, wie sie das Geschäft ihres Hundes nicht entfernen.

„Unser Wunsch aber ist, dass das nicht nötig ist, sondern dass sich das Problem auf freiwilliger Basis beseitigen lässt. Schließlich ist es für alle Beteiligten schöner, wenn keine Kontrollen und Strafen benötigt werden“, erklärt Günter Goßler. „Alle Parteien des Bezirksausschusses Hüsten ebenso wie die meisten Bürger und die städtischen Mitarbeiter wünschen sich in diesem Punkt eine nachhaltige Lösung. Wir hoffen, dass sich das Problem künftig bessert.“

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