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Winterberg – Erste Absolventen am St. Franziskus-Hospital feiern ihr Examen

Winterberg – Mit großer Freude nahmen die neuen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen Tatjana Rötz und Caroline Kahacho ihre Zeugnisse entgegen. Anders als bei der regulär dreijährigen Ausbildung erstreckt sich die Teilzeitausbildung über einen Zeitraum von vier Jahren, da sie hinsichtlich der Dienst- und Urlaubszeiten familienfreundlich konzipiert ist.

„Dadurch profitieren insbesondere Mütter und Väter, Alleinerziehende und Wiedereinsteiger von der neuen Ausbildungsform in Teilzeit“, erläutert Christian Jostes, Geschäftsführer am St. Franziskus-Hospital. „Wir sind sehr stolz auf unsere Examinierten und wünschen ihnen für Ihre Zukunft, egal ob bei uns im St. Franziskus-Hospital oder in einer anderen Einrichtung, alles erdenklich Gute, viel Mut und vor allem Erfolg.“ Insgesamt 10 Schülerinnen und Schüler durchliefen den ersten Teilzeitkurs der Verbundkrankenpflegeschule. Die einen wollen in den Erwerbsalltag zurückkehren, die anderen verspüren Lust auf spannende Herausforderungen. So unterschiedlich die einzelnen Beweggründe ausfallen: Allen gemeinsam ist die Intention, sich in Teilzeitform von der Verbundkrankenpflegeschule zur staatlich examinierten Pflege-Fachkraft qualifizieren zu lassen. Mit einem Gottesdienst in der Kapelle des St. Franziskus-Hospitals und einem feierlichen Abendessen wurde das Ausbildungsende gebührend gefeiert.

v.l.: Ulrike Berkenkopf (Pflegedienstleitung), Tatjana Rötz, Caroline Kahacho und Christian Jostes (Geschäftsführer). Quelle: St. Franziskus-Hospital gGmbH
v.l.: Ulrike Berkenkopf (Pflegedienstleitung), Tatjana Rötz, Caroline Kahacho und Christian Jostes (Geschäftsführer). Quelle: St. Franziskus-Hospital gGmbH

Die praktische Ausbildung absolvierten die Schülerinnen nicht nur im Winterberger Krankenhaus, sondern sammelten auch Erfahrungen im St. Walburga-Krankenhaus Meschede, in der Elisabeth-Klinik in Olsberg-Bigge und im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft. „Durch den Verbund dieser Kliniken in der Region erhalten die Schüler der Krankenpflegschule einen Einblick in die unterschiedlichsten Einsatzfelder der Pflege und Medizin. Darüber hinaus sind noch Einsätze in einer Sozialstation des Caritasverbandes, der Psychiatrie und einer Rehabilitationsklinik zu absolvieren“, erläutert Pflegedienstleitung Ulrike Berkenkopf.

Die theoretische Ausbildung umfasst ca. 2.300 Unterrichtsstunden. Dabei geht es sowohl um die klassischen Unterrichtsinhalte von Pflege und Medizin als auch um Themen wie Gesundheitsvorsorge und Beratung, Kommunikation oder die Stellung des Pflegeberufes in der Gesellschaft.

Regulärer Ausbildungsbeginn ist jährlich der 1. August – der Teilzeitkurs startet am 1. Oktober. Nähere Informationen bekommen Interessenten in der Personalabteilung des St. Franziskus-Hospitals unter Telefon 02981 802-4009 oder per E-Mail: [email protected]

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter [email protected] erreichbar.

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