Kreis Olpe. Über einen neuen „offenporigen“ Asphaltbelag, der den Fahrzeuglärm an Kreisstraßen reduzieren soll, informierte jetzt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Thomas Förderer. Danach soll mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung (ca. 570.000 EUR) an drei Kreisstraßen-Teilstücken im Kreis Olpe der Lärmpegel um ca. 4 dB(A) reduziert werden. „Der Straßenverkehr ist die bedeutendste Lärmquelle und ist nicht nur belästigend, sondern gesundheitsgefährdend“, so Förderer.

Im Frühjahr soll der lärmreduzierende Asphalt in Olpe (K6, Günsestraße und Martinstraße vom Kreisel bis zur Kortemickestraße) aufgebracht werden. Über den „Flüsterasphalt“ freut sich auch Kreistagsmitglied Georg Ewers aus dem Repetal. Hier wird die Straße „In der Wörde“ (K7, St. Claas vom Kreisel bis Ortsausgang in Richtung Grevenbrück) saniert. „Wir wünschen uns, dass im Zuge dieser Baumaßnahme straßenbegleitend bis zum Hügelweg ein Radweg angelegt wird und die geplanten, dringend erforderlichen verkehrsberuhigenden Baumaßnahmen am Ortsausgang realisiert werden.“

„Beschwerden von Anliegern der Benolper Straße in Drolshagen zeigen, dass auch hier etwas getan werden muss“, reklamiert der dortige SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Gosmann. Auch in der Benolper Straße (K 36) wird von der Einmündung Gerberstraße bis zur Fußgängerampelanlage „Auf dem Beul“ der lärmreduzierende Asphaltbelag aufgebracht.

Das sind die ersten Lärmschutzmaßnahmen dieser Art in unserem Kreis, erklärt die SPD-Kreistagsfraktion. Diese können Vorbild für die Sanierung von Stadt- und Gemeindestraßen sein, da die Kosten für den neuen Straßenbelag in etwa denen für eine herkömmliche Asphaltierung entsprechen. Abzuwarten bleibt allerdings, ob dieser Belag auch den harten sauerländischen Wintereinflüssen gewachsen sein wird.

SüWeNa - Südwestfalen-Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Artikel weiterempfehlen
  • gplus
  • pinterest

Ihr Kommentar zum Thema

Ich akzeptiere