Möhnesee – Die Aktion „59 plus X Wasserorte“ wird im Rahmen des Strukturförderprogramms REGIONALE 2013 durchgeführt. Der nachhaltige und zukunftsweisende Umgang mit den Gewässern in Südwestfalen ist eines der Ziele, die mit der REGIONALE 2013 verfolgt werden.

Das Wasser spielt für ganz Südwestfeln eine enorm wichtige Rolle. Deshalb wurden im Rahmen des Projektes aus jeder der 59 Städte und Gemeinden Südwestfalens gute Beispiele gesucht, die einen nachhaltigen, innovativen und beispielhaften Umgang mit den Quellen, Bächen und Flüssen der Region aufzeigen. Ziel war es, dem breiten Engagement in südwestfälischen Städten und Dörfern ein Gesicht zu geben. Die gesammelten Projekte sollen der Öffentlichkeit präsentiert und später in dem Buch „Wasserkompass“ veröffentlicht werden.

Gesucht wurden Wasserprojekte, die auf einer Partnerschaft mit bürgerschaftlichem Engagement gründeten und beispielhaft für innovative Lösungen stehen. Acht Themenbereichen standen zur Auswahl: Der Ursprung des Wassers – Der Lauf des Wassers – Die Geschöpfe des Wassers – Die Orte am Wasser – Die Kraft des Wassers – Die Freuden des Wassers – Auf den Spuren des Wassers – Die Kunst des Wassers.

Das Liz Möhnesee e.V. bewarb sich mit seiner umweltpädagogischen Arbeit zur Gewässerökologie und wurde nun für das Projekt „Vermittlung von gewässerökologischer Qualität“ am 22. März 2014, dem Internationalen Tag des Wassers, im DampfLandLeute Museum in Eslohe im Beisein von Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des des Landes Nordrhein-Westfalen als „ausgezeichneter Wasserort“ mit einer Plakette und Urkunde prämiert.

Quelle: Liz  Möhnesee e.V.

Quelle: Liz Möhnesee e.V.

„In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Bäche und Flüsse renaturiert. In vielen Städten und Dörfern haben Gewässer ihren Platz im Ortsbild zurück gewonnen – auch dank ehrenamtlichen Engagements. Wir möchten diesem Engagement in unserer Region eine öffentliche Plattform bieten und verdeutlichen, dass es nicht immer großer und teurer Lösungen bedarf, sondern dass auch durch Bereitschaft und kreative Ideen Maßnahmen und Projekte rund um das Thema Wasser umgesetzt werden können“, erklärte Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

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