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Brandschutzingenieur lässt Berufsleben auf Jakobsweg ausklingen

Soest – Landrätin Eva Irrgang hat jetzt Brandschutzingenieur Willi Nagelmeier (Geseke) mit Dank und Anerkennung für treue Dienste in den Ruhestand verabschiedet. Die Verwaltungschefin überreichte dem scheidenden Mitarbeiter das obligatorische Kreiswappen in Bronze zur Erinnerung an seine Dienstzeit.
„Ich konnte mich hier verwirklichen“, sagte Nagelmeier während seiner Verabschiedung. Ihm habe sein Beruf und die Arbeit mit den Kollegen viel Freude bereitet. Vor allem, dass er sich aktiv miteinbringen konnte. „Mir war es immer wichtig in Gesprächen mit Bauherren und Architekten auch Lösungen anbieten zu können“, so der Brandschutzingenieur.

Am 31. Juli 2014 hat Willi Nagelmeier seinen letzten Arbeitstag beim Kreis Soest. Danach will er mit dem Fahrrad 40 Tage lang den Jakobsweg entlang radeln. Auf einer Strecke von circa 3000 Kilometern, von Geseke nach Santiago de Compostela, hat der 65-Jährige dann genug Zeit, sein Leben auf den Prüfstand zu stellen und sich darüber bewusst zu werden, was für ihn als nächstes kommt.

Nagelmeiers Berufsleben startete 1965 mit seiner Lehre als Bauzeichner. Danach arbeitete der Geseker mehrere Jahre in diesem Beruf, bevor er 1970 seinen Wehrdienst absolvierte und anschließend an der Gesamthochschule Paderborn Bautechnik studierte. 1975 machte er seinen Abschluss in der Fachrichtung „konstruktiver Ingenieurbau“. Nachdem er in der freien Wirtschaft tätig war, folgte 1980 die Anstellung beim Kreis Soest.

Seine Stationen in der Kreisverwaltung waren zunächst das Bauordnungsamt und ab 1986 das Ordnungsamt, Bereich Zivil- und Feuerschutz. Es folgte die Ausbildung zum Brandschutzingenieur. Im Jahre 2003 konnte er auf 25 Jahre im Öffentlichen Dienst zurückblicken. Am 1. August 2014 tritt Willi Nagelmeier offiziell in den Ruhestand ein.

Quelle: Kreis Soest
Quelle: Kreis Soest

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