Kreis Soest – Um die Solidarität mit dem tibetischen Volk sichtbar zum Ausdruck zu bringen, hisst der Kreis Soest am Montag, 10. März 2014, die Flagge Tibets vor dem Kreishaus. Damit bekräftigt der Kreis wie andere Kommunen in Deutschland seine Solidarität mit dem tibetischen Volk bei der Forderung auf Selbstbestimmung und Achtung der Menschenrechte. Aufgerufen zu dieser zum 19. Mal stattfindenden Aktion hat die Tibet-Initiative Deutschland.

Der Kreis Soest zeigt sich mit dem tibetischen Volk solidarisch und hisst am Montag, 10. März 2014, vor dem Kreishaus die tibetische Flagge (Foto: Kreis Soest).

Der Kreis Soest zeigt sich mit dem tibetischen Volk solidarisch und hisst am Montag, 10. März 2014, vor dem Kreishaus die tibetische Flagge (Foto: Kreis Soest).

Seit 1950 wird das ehemals souveräne Land von China besetzt gehalten. In diesem Jahr jährt sich der Aufstand der Tibeter gegen die Volksrepublik zum 55. Mal. Am 10. März 1959 erhoben sich die Tibeter in ihrer Hauptstadt Lhasa. Der Aufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen, Tausende kamen ums Leben, viele mussten das Land verlassen, auch der Dalai Lama.

Der Kreis Soest nahm in den vergangenen Jahren schon mehrmals an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“ teil. Hunderte weitere Städte und Landkreise in Deutschland beteiligen sich ebenfalls regelmäßig.

In Tibet drohen strengste Strafen, das Banner zu besitzen oder gar öffentlich zu zeigen. Die Fahne gilt als das Symbol eines Freien Tibets und entstand unter dem 13. Dalai Lama (1876 bis 1933). Der goldene Rand an drei Seiten steht für die Verbreitung der Ideale der buddhistischen Lehre. Die zwölf roten bzw. blauen Strahlen symbolisieren die aus den sechs Urstämmen hervorgegangenen zwölf alten Stämme Tibets. Der Weiße Berg ist Sinnbild des von Schneebergen umsäumten Tibets. Die aufgehende Sonne der Freiheit bedeutet Wohlergehen und Glück für das Land. Die beiden mythischen Schneelöwen stellen die Macht der weltlichen und geistlichen Herrschaft dar.

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