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Neue Hüfte, neues Knie: EndoProthetikZentrum in Soest anerkannt

Soest – Wenn wörtlich nichts mehr geht, dann können künstliche Hüft- und Kniegelenke den Betroffenen ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Wie erfolgreich eine solche Operation ist, hängt von vielen Faktoren ab. Das Marienkrankenhaus und die Fachübergreifende Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Chirurgie „Procussa“ bringen alle Voraussetzungen dafür mit. Das bestätigte jetzt die offizielle Anerkennung als EndoProthetikZentrum Soest.

Damit gibt es in Soest nun erstmalig ein zertifiziertes Zentrum als Anlaufstelle für Patienten mit Knie- und Gelenkproblemen: Das Marienkrankenhaus und die Gemeinschaftspraxis „Procussa“ haben gemeinsam die Zertifizierung ihrer Einrichtungen zum EndoProthetikZentrum Soest erfolgreich abgeschlossen. „Die Zertifizierung war ein gutes Stück Arbeit – und ist ein Qualitätsversprechen für unsere Patienten“, sind die verantwortlichen Ärztinnen und Ärzte des neuen Zentrums überzeugt. Die Anerkennung von offizieller Seite ist aber nicht nur zukunftsweisend, sie bestätigt auch, dass bereits in der Vergangenheit die Versorgungsstandards außerordentlich hoch waren.

Vier sogenannte „Hauptoperateure“ hat das neue Soester EndoProthetikZentrum. Neben dem Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Thomas Schockenhoff, gehören die leitende Oberärztin Sabine Grund ebenso wie die beiden Ärzte der Gemeinschaftspraxis „Procussa“, Hans Jürgen Michel und Dr. medic. Stefan Dragulescu dazu. Sie alle bringen viel Erfahrung und eine hohe Expertise in der Endoprothetik mit. In einem zertifizierten Endoprothetikzentrum werden die Patienten ausschließlich von Ärzten operiert, die eine entsprechende Anzahl an Operationen zum Einsatz von Knie- und/oder Hüftgelenken erfüllen und sich regelmäßig weiterbilden.

Foto: Marienkrankenhaus Soest
Foto: Marienkrankenhaus Soest

Das Team des EndoProthetikZentrums mit dem Zertifikat. Von links: Ingo Fölsing (Kaufm. Direktor), Walburga Görman (Qualitätsmanagement) und die Hauptoperateure: Jürgen Michel (Praxis Procussa), Dr. Thomas Schockenhoff (Chefarzt), Dr. medic. Stefan Dragulescu (Praxis Procussa) und Sabine Grund (Ltd. Oberärztin).

Die Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Ärzte: Vor dem Eingriff setzen sich die Operateure in einer Besprechung zusammen, um für den Patienten das geeignete Operationsverfahren und Implantat zu bestimmen. Untersuchungsergebnisse, Röntgenaufnahmen und die individuellen Voraussetzungen des jeweiligen Patienten werden hier noch einmal sorgfältig abgewogen. Im Zentrum kommen ausschließlich moderne Operationsverfahren und hochwertige Implantate zum Einsatz, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, der Operationsbereich des Marienkrankenhauses ist zudem nach neuesten Standards ausgestattet. Eine weitere Besonderheit: Bei entsprechender medizinischer Indikation können auch individuell angepasste Endoprothesen eingesetzt werden.

Mit einer gelungenen Implantation des Hüft- oder Kniegelenks ist es jedoch allein nicht getan. Auch vor und nach der Operation muss der Patient bestens medizinisch versorgt sein: Voruntersuchungen und Beratung, die intensive Einbindung des Patienten sowie der reibungslose Übergang in die Rehabilitation sind wichtige Schritte im Behandlungsprozess. Das neue Soester EndoProthetikZentrum ist kontinuierlicher Wegbegleiter: Dank interdisziplinärer Organisation der Behandlung und medizinischer Kooperationspartner finden Patienten, die ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk benötigen, eine komplette Rundumversorgung. „Die Zertifizierung zum EndoProthetikZentrum dient in erster Linie der Patientensicherheit und ist eine Bestätigung der hohen Qualität der seit Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem Marienkrankenhaus und der Praxis Procussa“, ist Ingo Fölsing, Kaufmännischer Direktor des Marienkrankenhauses, auch stolz auf das Erreichte.

Textautor: Marienkrankenhaus Soest

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