SoestSüdwestfalen-AktuellVerschiedenes

Neuer Schwerbehindertenausweis: Betrüger will abzocken

Kreis Soest – Bis zum 1. Januar 2015 muss der Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat eingeführt werden, in Nordrhein-Westfalen ist die Umstellung bereits im zweiten Halbjahr 2014 geplant. Das nutzt ein Betrüger aus, der sich als Mitarbeiter des Kreises Soest ausgibt. Telefonisch macht er Inhabern eines Schwerbehindertenausweises das Angebot, für 100 Euro den Umtausch zu erledigen.

Michael Streich, Abteilungsleiter Soziales im Kreishaus, warnt vor der Abzocke-Masche dieses Trittbrettfahrers. „Wir melden uns in der Sache nicht telefonisch bei Inhabern eines Schwerbehindertenausweises“, stellt er klar. „Denn die bisherigen Schwerbehindertenausweise behalten bis zum Ablauftermin ihre Gültigkeit.“ Ausgestellt werde der Schwerbehindertenausweis in der Regel für fünf Jahre. Er könne danach zweimal verlängert werden. Nach seinem Ablauf gebe es das Dokument im Scheckkartenformat, und zwar kostenfrei.

Der neue Schwerbehindertenausweis wird nicht nur ein neues Aussehen haben und wegen des verwendeten Materials haltbarer sein. Er bescheinigt die Schwerbehinderung künftig auch in englischer Sprache. Die für Schwerbehinderte geltenden Rechte können allerdings nicht ins Ausland übertragen werden.

So sehen Vor- und Rückseite des neuen Schwerbehindertenausweises im Scheckkartenformat aus (Fotomontage: Pressestelle Kreis Soest).
So sehen Vor- und Rückseite des neuen Schwerbehindertenausweises im Scheckkartenformat aus (Fotomontage: Pressestelle Kreis Soest).

Themen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Back to top button
Close

Adblock Detected

Unsere Online-Zeitung ist kostenlos und zeigt nur eine minimale Anzahl von Werbeflächen an. Mit dieser Werbung zahlen wir unsere Redakteure. Alle reden vom Mindestlohn. Dieser sollte auch für unser Medium gelten!