Es gibt Berechtigungen, die gelten auf Lebenszeit, andere sind befristet. Letzteres gilt zum Beispiel auch für Rettungshunde.

Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) gibt es in Ense eine Rettungshundegruppe für die Personensuche in der Fläche. Ein Team besteht aus dem Hundeführer und dem Hund. Entsprechend der Aufgabenstellung muss sich das „Herrchen bzw. Frauchen“ auf die Mitarbeit und Rückmeldung des Rettungshundes verlassen. Das erfordert für beide ein permanentes Training. Die Trainingserfolge müssen im Abstand von nicht mehr als 18 Monaten durch eine (Wiederholungs-) Prüfung nachgewiesen werden. Nur wenn die Prüfung immer wieder erfolgreich absolviert wird, kann und darf das Team im Einsatzfall mitwirken.

Foto: privat

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Jüngst unterzog sich der Sanitätshelfer Klaus-Dieter Junker (Welver) mit seinem Labrador Paul in Münster der obligatorischen Prüfung, und das zum 3. Mal hintereinander erfolgreich.

„Die Ausbildung von Rettungshunden dauert grundsätzlich 2 Jahre und länger“ so der Leiter der Rettungshundegruppe, Heino Portmann. Damit eine langfristige Einsatzfähigkeit gegeben ist, kann bereits ab der 12. Woche aber nicht nach dem 2. Lebensjahr mit der Zusatzausbildung begonnen werden. Glücklicherweise sind Einsätze nicht sehr häufig. Die Anforderungen kommen aus ganz Westfalen, typischerweise zum Tagesende. Am Rettungswesen Interessierte können bei Heino Portmann nähere Informationen zu den Voraussetzungen und Abläufen für eine Ausbildung zum Flächensuchhund bekommen (Telefon 0151 52882060).

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz – Kreisverband Lippstadt-Hellweg e. V.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de

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