Rüthen – Unter dem Motto „Schlafen tun wir dann zu Hause“ erlebten 11 gefirmte Messdiener/innen in der letzten Herbstferienwoche drei spannende und unvergessliche Tage in der Weltmetropole London. Begleitet wurden sie von Doris Witthaus, Georg Eickel, Pastor Wiechers und dessen Nichte Christine Lea.

Gleich nach der Ankunft am Dienstagmorgen ging es zum Trafalgar Square und zum Buckingham Palace, wo die Nord-Messdiener den Wachtwechsel vor der Residenz der Queen erlebten. Die Mittagspause wurde am Covent Garden eingelegt, wo ein buntes Markttreiben viele Besucher aus aller Welt anlockt. Nach dem Einchecken in der Jugendherberge besuchte die Rüthener Gruppe die gewaltige St. Paul’s Kathedrale in der City of London, wo man am anglikanischen Abendgebet für den Frieden in der Welt teilnahm. Danach ging es zum Shoppen auf die quirlige Oxford Street.

Der zweite Tag begann mit einer Exklusivführung durch die Westminster Abbey. Vorbei an den Grabdenkmälern berühmter Könige und Königinnen wie Edward dem Bekenner, Elisabeth I, Maria Stuart und Heinrich VII, großer Naturwissenschaftler und Entdecker wie Isaac Newton, Charles Darwin und David Livingston sowie berühmter Dichter und Komponisten wie William Shakespeare, Oscar Wilde, Charles Dickens und Georg Friedrich Händel bestaunte die Gruppe auch den Chorraum mit dem Hochaltar und stand an der Stelle, an der sich vor zwei Jahren Prinz William und Kate Middleton das Ja-Wort gaben. Die englischsprachige Führung fand ihren Abschluss am Krönungsthron der englischen Monarchen, wo die Messdiener Fragen zum kirchlichen Leben in England stellen konnten. Anschließend ging es für einige zunächst zum Tower of London und dann in die „Mutter aller Konsumtempel“, nach Harrods. Eine andere Gruppe unternahm eine Bootsfahrt auf der Themse, die an der Kuppel von St. Paul’s, dem Tower of London und der City Skyline vorbei, unter der Tower Bridge hindurch nach Greenwich führte, wo man nach der Mittagspause das Segelschiff Cutty Sark besichtigte und den Markt besuchte. Am Abend in der Jugendherberge wurden Crepes gebacken, die man gern mit den Mitbewohnern aus aller Welt teilte.

Der Höhepunkt des dritten Tages war zweifellos ein 40-minütiger Flight im London Eye, dem 135 m hohen Riesenrad am Ufer der Themse. Bei herrlichstem Herbstwetter hatten die Rüthener atemberaubende Aussichten über die britische Hauptstadt. Zuvor jedoch hatte man im Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud die Gelegenheit zum Fotoshooting mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Showbusiness, Sport und Weltgeschehen wahrgenommen. Den Tag ließen die Messdiener/innen der Nordorte mit einem Besuch auf dem Camden Market im Norden Londons ausklingen, wo es einfach alles zu haben gibt und noch manches Schnäppchen gelang.

Auf der Rückfahrt im Fernbus und auf der Fähre wurde bereits über neue Reisepläne nachgedacht. Übernächtigt aber glücklich und voller neuer und unvergesslicher Eindrücke erreichte die Messdienergruppe nach ca. 15-stündiger Rückreise am Freitagmittag die Rüthener Heimat.

Text: Tibo

Goodbye, Piccadilly – nach drei unvergesslichen Tagen nahmen die Nord-Messdiener am Freitagabend Abschied von London (Foto: Tibo).

Goodbye, Piccadilly – nach drei unvergesslichen Tagen nahmen die Nord-Messdiener am Freitagabend Abschied von London (Foto: Tibo).

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