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Soest: Medienzentrum prämiert die Besten aus fast 3.000 Vorlesern und 85 Nachwuchsautoren

Kreis Soest – Zum zwölften Mal ehrte das Medienzentrum am Samstagvormittag, 4. Juni 2016, im Börde-Berufskolleg Schülerinnen und Schüler, die sich durch einen außergewöhnlichen Umgang mit Worten auszeichnen. Bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung des kreisweiten Lese- und Schreibwettbewerbes gratulierte Vizelandrätin Irmgard Soldat den Preisträgern, die zwischen 10 und 23 Jahre alt sind. Durch das Programm führte die rund 250 Gäste der Moderator und Autor Ulli Potofski.

Vizelandrätin Irmgard Soldat hob die Bedeutung des Lesens und Schreibens hervor: „Lesen regt die Fantasie an, es fördert Einfühlungsvermögen, Konzentration und Auffassungsgabe und es ist die Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Wer damit früh anfängt, legt einen guten Grundstein für alle Wege, die man einschlagen kann.

Schreiben hat eine ebenso wichtige Bedeutung. Es bringt Struktur in die Gedanken und hilft, eigene Ideen, Meinungen und nicht zuletzt auch Wissen dauerhaft festzuhalten.“ Darüber hinaus bereite Lesen und Schreiben viel Spaß und Genuss.

Foto: Andrea Kerkhoff/ Kreis Soest
Foto: Andrea Kerkhoff/ Kreis Soest

Das haben auch die Teilnehmenden beider Wettbewerbe bewiesen. In den drei Phasen des Lesewettbewerbs regten die insgesamt fast 3.000 Viertklässlerinnen und Viertklässler mit Geschichten aus humorvollen, abenteuerlichen und gruseligen Büchern das Kopfkino der Jurymitglieder an. Auf besonders fesselnde Weise gelang dies Christof Helle von der Nikolausschule in Rüthen. Ihn kürte die Jury um Autor und Wettbewerbspate Christian Tielmann zum besten Vorleser des Kreises. Als Preis erwartete ihn und seine Klasse am Montag, 6. Juni 2016, eine Lesung von Christian Tielmann im Bus der Fahrbücherei. Als Zweitplatzierte des Lesewettbewerbs ging Sonja Huchtkemper von der Grundschule Im Kleefeld in Lippstadt hervor, gefolgt von Franka Berger (Grundschule Hellweg, Soest) auf Platz 3.

Wortgewandt zeigten sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schreibwettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Thema „#wasmichbewegt – in 1.000 Zeichen“ stand. 85 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen schrieben unter anderem über Asyl, Nachhaltigkeit und Freundschaft und bewiesen so, dass sich auch mit wenigen Worten sehr viel ausdrücken lässt.

Die Sieger des Schreibwettbewerbs wurden am Samstag in drei Altersstufen ausgezeichnet. In der Altersstufe der 10- bis 12-Jährigen erreichte Johanna Scheibe vom Ursulinengymnasium in Werl den ersten Platz. Rang 2 ging an ihre Mitschülerin Lena Fischer. Den dritten Platz belegte Jolanda Kaiser vom Gymnasium Antonianum in Geseke. In der Altersstufe 13 bis 14 Jahre freute sich Meyserel Ayverdi (Ursulinengymnasium, Werl) über Platz 1. Die Plätze 2 und 3 erzielten Henrike Schütze (Conrad-von-Soest-Gymnasium, Soest) und Lucas Karich (Hedwig-Dransfeld-Schule, Werl). In der dritten Kategorie – für Teilnehmer ab 15 Jahren – wurde Kim Vivien Scharschmidt (Conrad-von-Soest-Gymnasium, Soest) zur Erstplatzierten gekürt. Ihr folgen Patricia Sakwinski (Evangelisches Gymnasium, Lippstadt) und Katharina Basner (Börde-Berufskolleg) auf den Plätzen 2 und 3.

Unter den Bestplatzierten des Schreibwettbewerbes wurde zusätzlich der Sonderpreis der Landrätin ausgelobt. Mit dieser Auszeichnung ehrte Landrätin Eva Irrgang die elfjährige Johanna Scheibe für ihren Text „Teilen kann die Welt verändern“. Darüber hinaus wurde ein Klassenpreis an die Klasse 7f des Gymnasiums Antonianum in Geseke verliehen.

Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der beiden Wettbewerbe weckte am Samstagvormittag Christian Tielmann mit einer Lesung aus seinem Kinderbuch „Wir drei aus Nummer 4“ die Neugier aufs Lesen. Den passenden musikalischen Rahmen setzte während der Veranstaltung die Schülerband Cool Cats And Chorus.

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter [email protected] erreichbar.

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