Märkischer Kreis – Hochwasser im Kreis Borken. Die Feuerwehrleute aus dem Märkischen Kreis helfen vor Ort. 70 Einsatzkräfte wurden angefordert und machten sich in zwei Marschkolonnen mit 14 Fahrzeugen auf den Weg nach Raesfeld im Kreis Borken.

70 Feuerwehrleute aus dem Märkischen Kreis haben sich am Samstag, 25. Juni, gegen 9:00 Uhr, auf den Weg in den Kreis Borken gemacht. Mit 14 Fahrzeugen trafen sie sich an der Feuerwache in Hagen-Hohenlimburg, um in zwei Marschkolonnen nach Raesfeld in den Kreis Borken zu fahren. In Raesfeld ist ihr Bereitstellungsraum. Dort erfahren sie ihre Einsatzorte. Mit dabei: Personal der Feuerwehren Iserlohn, Altena, Plettenberg, Werdohl, Meinerzhagen, Schalksmühle, Nachrodt-Wiblingwerde und Balve. Begleitet werden die Feuerwehrkräfte auch von den beiden stellvertretenden Kreisbrandmeistern Dieter Grefe und Michael Kling.

Foto: Kreis Borken

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Die Einsatzkräfte gehören zur Bereitschaft 4 des Regierungsbezirks Arnsberg. Und genau die war am Samstag um 5.20 Uhr über die zuständige Leitstelle der Feuerwehr in Dortmund alarmiert worden. Grund für die Alarmierung war die sogenannte „überörtliche Hilfe“, die vom Kreis Borken angefordert worden war. Geplant ist der Einsatz im münsterländischen Kreis zunächst für 24 Stunden.

Aufgrund des Starkregens in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni und dem daraus resultierenden Hochwasser in mehreren Orten des Kreisgebietes hatte Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker am Freitag, 24. Juni, um 11 Uhr für den Kreis Borken Katastrophenalarm ausgelöst. Ein Stab im Kreishaus Borken koordiniert seither die Einsatzkräfte. Die Kreisleitstelle zählte bereits am Freitag mehr als 700 Einsätze. Insgesamt sind rund 560 Einsatzkräfte an den verschiedenen Stellen tätig. Auswärtige Feuerwehrkräfte aus den Bereichen Warendorf/Münster, Gelsenkirchen, Olpe und Bielefeld/Detmold haben die ununterbrochen im Einsatz befindlichen Wehren im Kreis Borken verstärkt bzw. abgelöst. Erwartet wird derzeit eine Feuerwehrbereitschaft aus dem Raum Hagen/Märkischer Kreis. Auch technisches Gerät, wie Hochleistungspumpen, wurden von außerhalb herangeführt.

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Despina Tagkalidou
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Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de erreichbar.

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