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Kangaroos hoffen auf Unterstützung

Iserlohn – Kangaroos hoffen mehr denn je auf Unterstützung ihrer Fans.

Die letztwöchige 60:79-Niederlage in Itzehoe hat die Ausgangslage der Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga durch die gleichzeitigen Erfolge der Oldenburger in Bernau und Dresdener gegen Bochum drastisch verschärft. Das Erreichen der Play-offs ist bei sechs Punkten Rückstand nahezu unmöglich, darüber ist sich auch Manager Michael Dahmen im Klaren und sieht allenfalls noch eine theoretische Chance: „Die Mannschaften, die über der Linie stehen, benötigen im Endeffekt jeweils nur noch zwei Siege aus den letzten sechs Spielen.“

Kangaroos motiviert und entschlossen

Dies bedeutet keineswegs, dass die Iserlohner kampflos kapitulieren werden. „Jetzt“, so „Dahmen, „geht es um den Klassenerhalt. Jeder weiß, worauf es ankommt. Für uns gilt immer noch das, was wir anfangs des Monats gesagt haben. Wir müssen einfach sehen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen, denn die Punkte werden auch in den Play-Downs mitgenommen und können später entscheidend sein.“ Dazu sei es erforderlich, positiv zu bleiben, um die drei noch ausstehenden Heimspiele gegen Dresden, Düsseldorf und Wedel erfolgreich zu gestalten. „Das sind alles machbare Aufgaben.“

Fehlerquote minimieren

Am Samstagabend (19.30 Uhr) gastieren die Dresden Titans in der Matthias-Grothe- Halle. Die Sachsen überraschten am Wochenende mit einem unerwartet deutlichen 95:80-Erfolg gegen Bochum. Angeführt werden die Gäste von einem überragenden Trio. Topscorer ist Eric Palm mit 16,9 Punkten im Schnitt, der 2,13 Meter große Center Georg Voigtmann glänzt mit einem Double Double (15,4 Punkten, 11 Rebounds) und Lennard Larysz erzielt 14,4 Punkte, zuletzt gegen Bochum war er mit 34 Zählern der Matchwinner. Dieses Trio gilt es zu kontrollieren. „Allerdings haben wir manchmal das Problem, uns zu sehr auf solche Akteure zu fokussieren, und dann springt auf einmal jemand anders in die Bresche. Dafür gibt es genug Beispiele“, warnt Dahmen. Wichtiger sei es, im Kollektiv die Fehlerquote weiter zu minimieren.

Die Iserlohner werden jedenfalls alles daran setzen, um die auswärts noch sieglosen Gäste zu bezwingen und bestenfalls auch den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Das Hinspiel wurde mit 74:82 verloren. Neben Dennis Teucher, dessen Knieverletzung zweifelfrei zur Unzeit kommt, fällt bei den Kangaroos auch Viktor Ziring aus. Der Aufbauspieler erlitt im Training eine Schulterverletzung. Noch steht nicht fest, ob er länger pausieren muss.

Mehr denn je hoffen die Kangaroos auf die lautstarke Unterstützung ihrer in dieser Saison nicht gerade erfolgsverwöhnten Anhänger, um gemeinsam die prekäre Lage zu überwinden. „Wir hätten ihnen wie in den Jahren zuvor gerne erfolgreichen Basketball am Hemberg geboten, wo wir kaum etwas verloren haben. Jetzt ist es einfach eine Seuchensaison und man muss versuchen, gemeinsam irgendwie daraus zu kommen“, sagt Dahmen: „Die Spieler sind selbst sehr, sehr unglücklich und unzufrieden mit der ganzen Situation. Natürlich brauchen sie etwas Zuspruch und es wäre wichtig, dass sie zu Hause spüren, dass die Fans mit uns zusammen das Ganze anpacken wollen.“

Quelle: Iserlohn Kangaroos

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