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Ruhestörer verletzt Beamte und kommt ins Gewahrsam

Lüdenscheid – Nach einer Ruhestörung an der Kalver Höhe musste Samstagabend (18.07.2020) ein Lüdenscheider in Gewahrsam genommen werden. Anwohner hatten sich über den Mann beschwert, weil er laut schreiend durch den Hausflur lief und gegen Türen hämmerte. Im ersten Versuch ermahnten die Beamten den Störenfried gegen 21.30 Uhr zur Ruhe. Selbige hielt jedoch nicht lange an. Um 22.30 Uhr mussten die Polizisten ein weiteres Mal anrücken. Nun randalierte er lautstark innerhalb seiner Wohnung und schrie laut aus seinem geöffneten Fenster. Mit der neuerlichen Störungen konfrontiert, ging der 54-Jährige mit geballten Fäusten auf die Beamten los. Gegen die nun folgende Ingewahrsamnahme sperrte sich der alkoholisierte und hochaggressive Mann mit aller Kraft. Nachdem es gelungen war ihn zu fixieren, ging die Fahrt in die Gewahrsamszelle. In der Zwischenzeit bedrohte der Aggressor die Beamten mehrfach mit dem Tod und beleidigte sie.

Im Gewahrsam wehrte er sich massiv dagegen eingesperrt zu werden und zog sich eine blutende Verletzung an der Hand zu. Nun weigerte er sich jedoch, sich helfen zu lassen. Wiederum musste er überwältigt werden, um ihn schließlich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus bringen zu können. Auch dort randalierte er und musste weiter fixiert werden. Er wurde schließlich durch das Ordnungsamt in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Drei Polizisten wurden leicht verletzt. Der 54-Jährige wurde angezeigt wegen Beleidigung, Bedrohung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

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