Märkischer Kreis (pmk) – Um 12,8 Prozent zurückgegangen ist im vergangenen Jahr die Anzahl der Menschen, die sich haben einbürgern lassen, im Vergleich zum Jahr davor. 2015 erhielten 242 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder ihre Einbürgerungsurkunden.

242 Männer, Frauen und Jugendliche mit Migrationshintergrund ließen sich im vergangenen Jahr in den Märkischen Kreis einbürgern. Das waren 31 (12,8 Prozent) weniger als noch im Jahr davor (273). Nicht enthalten in dieser Statistik sind die Einbürgerungszahlen aus Iserlohn und Lüdenscheid. In insgesamt vier Einbürgerungsfeiern überreichte Landrat Thomas Gemke den im Zuständigkeitsbereich der Ausländerbehörde des Märkischen Kreises wohnenden Neubürgern deren Urkunden.

Die meisten „Neu-Märker“ wohnen in Menden – 62. Es folgen Plettenberg mit 39, Werdohl mit 31, Hemer mit 20, Altena und Meinerzhagen mit jeweils 18, Kierspe mit 14, Halver mit 13, Neuenrade mit 10, Balve mit 8, Schalksmühle mit 4, Herscheid mit 3 und Nachrodt-Wiblingwerde mit 2.

Mit 74 Personen stellt das Herkunftsland Türkei mit Abstand das größte Kontingent, gefolgt von Griechenland (27), Polen (26), Italien (16) sowie Kosovo und Kasachstan mit jeweils elf Personen. Eingebürgert wurden aber beispielsweise auch Menschen aus Togo, Thailand, Kamerun, Indien, Sri Lanka und Kirgisistan. Ein neuer Märker hatte zuvor keine Staatsangehörigkeit, war somit staatenlos.

Dicht besetzt sind die Plätze bei jeder Einbürgerungsfeier in der Aula des Berufskollegs für Technik des Kreises in Lüdenscheid (Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis).

Dicht besetzt sind die Plätze bei jeder Einbürgerungsfeier in der Aula des Berufskollegs für Technik des Kreises in Lüdenscheid (Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis).

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