Geschrieben von Sebastian Schmiedel

Kierspe – Am vergangenen Samstag fand in der Kiersper Motoballarena ein erwartet hitziges Spiel statt. Zu Gast war der MSC Pattensen und damit der ehemalige Verein des Neu-Kierspers Jan Berner. Am Ende konnten sich die Tornados vor 350 Zuschauern verdient mit 5:2 durchsetzen, mussten allerdings eine rote Karte im letzten Viertel hinnehmen.

Das erste Viertel begann direkt den Erwartungen entsprechend. In der ersten Spielminute war es Routinier Oliver Sinn, der den Ball am Pattenser Keeper vorbei schieben konnte. Bei diesem einen Tor blieb es dann allerdings bis zur ersten Viertelpause. Nach dem Starttreffer wurde das Spiel dann sehr fahrig mit vielen Nickeligkeiten auf Seiten des MSC Pattensen. Dies führte dazu, das sich eine hitzige Stimmung zwischen den Spielern entwickelte und auch auf Seiten der Gastgeber einige Fouls gespielt wurden.

Quelle: Sebastian Schmiedel/MSF Tornado Kierspe e.V.

Quelle: Sebastian Schmiedel/MSF Tornado Kierspe e.V.

Auch im zweiten Viertel ging es ruppig zur Sache. Anfangs konnte Tornado das Spiel allerdings kontrollieren und den Spielstand durch Sinn und Berner auf 3:0 stellen. Auch die Chance zum 4:0 hatte Friedrich auf dem Schuh. Doch er scheiterte mit seinem Elfmeter am Pattenser Schlussmann. Während den Hausherren nun das Pech an den Schuhen klebte, nutzte der Gast aus Niedersachen zwei Unachtsamkeiten der Abwehr und konnte durch Schaper und Bauer zur Halbzeit auf 3:2 verkürzen.

Das dritte Viertel blieb dann ruhig. Die Gemüter schienen nun auf beiden Seiten besänftigt worden zu sein. Vor allem bei den Hausherren kamen viele Großchancen zustande, doch auch hier blieb ihnen wieder das Abschlussglück verwehrt. Besonders deutlich wurde dies, als Marcel Meier einen langen Ball in den oberen rechten Winkel schoss, dieser allerdings zurück in das Feld sprang. Auch Pattensen konnte ein paar gute Chancen heraus spielen, scheiterte aber an Schlussmann Oliver Potthoff.

Quelle: Sebastian Schmiedel/MSF Tornado Kierspe e.V.

Quelle: Sebastian Schmiedel/MSF Tornado Kierspe e.V.

Im letzten Spielabschnitt schaukelte sich die Stimmung wieder hoch. Pattensen sah seine Chance zur Sensation. Hatte man im Vorfeld doch davon gesprochen, das man das Spiel nicht gewinnen könne, agierte man nun entsprechend aggressiv. Auch die Rot-Weißen ließen sich erneut anstecken und agierten entsprechend ruppig. In der 68. Minute gelang Sinn dann aber der Befreiungsschlag zum 4:2. Kurz darauf tauchte der Pattenser Peukert dann frei vor dem Tor von Oliver Potthoff auf, hatte in dem Drift, in dem er war, allerdings keine Chance auf einen erfolgreichen Abschluss. In diesem Drift war es dann allerdings Jan Berner, der ihn am Hinterrad traf, wofür er vom Schiedsrichter Lutz Potthoff die Rote Karte erhielt (Sperre: 2 Spiele). Elfmeter für Pattensen. Doch Schaper traf die Oberkante der Querlatte. Mit einem Mann weniger gingen die Kiersper das Spiel jetzt ruhiger an und ließen nichts Großartiges mehr zu. Mit dem Schlusspfiff traf dann noch Pascal Loskand und stellte den Endstand von 5:2 her.

Am Ende ein verdienter Sieg, mit dem man weiter am Spitzenreiter MSC Seelze dran bleibt und damit die Schlagdistanz in Sachen Nordmeisterschaft aufrecht erhält.

Torfolge: 1:0 Sinn (1.); 2:0 Loskand (23.), 3:0 Berner (26.), 3:1 Schaper (31.), 3:2 Bauer (37.), 4:2 Sinn (68.), 5:2 Loskand (80.)

Karten: Grün – Schaper (13.), Grün – Berner (18.), Grün – Berner (28.), Grün – Meier (36.), Grün – Liebethal (65.), Rot – Berner (72.), Gelb – Bauer (76.)

Aufstellung Tornado:

Mannschaft: Oliver Potthoff, Timo Pomerhans – Kevin Friedrich (C), Oliver Sinn, Louis Heller, Marcel Meier, Pascal Loskand, Jan Berner
Trainer: Heinz Lembcke & Peter Görgen
Sportleiter: Achim Wülfrath
Mechaniker: Henry Baumann

Aufstellung Pattensen:

Mannschaft: Eric Vornbaum – Anatoli Miller, Michael Peukert, Jan Bauer, Tobias Schulz, Yannik Schaper, Florian Bühre, Dennis Liebethal (C)
Trainer: Bernd Panzer
Sportleiter: Martin Winter
Mechaniker: Dustin Hoppenstock

Unparteiische:

Schiedsrichter: Harald Konopka, Lutz Potthoff
Linienrichter: Christoph Füge, Steve Büttner

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