Schalksmühle – Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Schalksmühle wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zur Bahnhofstraße Ecke Hälverstaße alarmiert. In einer Wohnung eines dortigen Gebäudes kam es zu einem medizinischen Notfall, woraufhin zunächst der Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintraf. Da aber der Kohlenmonoxid-Warnmelder, den der Rettungsdienst bei sich führte, Alarm schlug, zogen die Mitarbeiter sich auf die Straße zurück und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich sowohl der Patient als auch die weiteren Hausbewohner noch im Gebäude. Die Feuerwehr evakuierte daher die Wohnungen unter Atemschutz, begleitete den Patienten ins Freie und führte Gasmessungen durch – die negativ verliefen, vermutlich weil in der Patientenwohnung bereits Fenster geöffnet wurden. Es stellte sich heraus, dass Bewohner im Vorfeld eine Shisha geraucht hatten, allerdings ohne zu diesem Zeitpunkt ein Fenster geöffnet zu haben. Nachdem das Gebäude belüftet wurde, konnte die Löschgruppe Schalksmühle nach rund einer Stunde ihren Einsatz beenden.

HINWEIS Kohlenmonoxid ist ein giftiges und geruchloses Gas, dass im Zusammenhang mit unvollständigen Verbrennungen entsteht. Shishas stellen dabei eine besondere Gefahr dar (Ähnlich eines Grills in einer Wohnung). Sorgen Sie daher beim Rauchen von Shishas für eine ausreichende Belüftung durch geöffnete Fenster. Erste Anzeichen einer Kohlenmonoxidvergiftung sind Kopfschmerzen und Schwindel. Dies kann im weiteren Verlauf zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle

Veröffentlicht von:

Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche ist Redakteurin bei den Südwestfalen Nachrichten. Sie ist unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de direkt erreichbar.

Südwestfalen Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Ihr Kommentar zum Thema

Ich akzeptiere