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Taifun kämpft sich mit Erfolg zurück: Ubstadt-Weiher vor Endspieleinzug

Kierspe – Nach dem ersten Viertel rieben sich die 300 Zuschauer im Erwin-Schöffel-Stadion die Augen. Zumindest wenn sie Anhänger des MSC Taifun Mörsch waren. Die Gäste aus Kierspe führten nach 20 Minuten verdient mit 4:1. Moritz Cordt brachte den MSF Tornado in der 2. Minute in Führung. Oliver Sinn erhöhte zwei Minuten später auf 2:0. Der Tornado stürmte weiter in Mörsch, während der Taifun eher ein laues Lüftchen zu diesem Zeitpunkt war. Dementsprechend erhöhte der Nordmeister in der 13. Minute durch Pascal Loskand auf 3:0. Eine Minute später das erste Lebenszeichen der Hausherren: Patrick Palach verkürzte auf 1:3. Cordt stellte in der 18. Minute den alten Abstand wieder her. Im zweiten Abschnitt zeigte der MSC Taifun ein anderes Gesicht und besann sich auf seine Stärken.

Die Gäste wurden früher angegriffen und die eigenen Chancen konsequenter genutzt. Manuel Fitterer verkürzte in der 27. und 38. Minute auf 3:4. Auch im dritten Viertel kämpfte sich der Südligist immer besser zurück ins Spiel. Palach glich in der 44. Minute aus und brachte seine Farben vier Minuten später erstmals in Führung. Diese gaben die Hausherren dann nicht mehr aus der Hand. Fitterer erhöhte in der 57. Minute auf 6:4. Im letzten Viertel machte der Rekordmeister den Sack zu. Palach erzielte in der 70. Minute auf 7:4. Das 8:4 fiel in der 76. Minute durch Dominik Mückenhausen. Danach brannten bei Oliver Sinn die Sicherungen durch. Der Kiersper bekam in der 78. Minute die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidung. Den Schlusspunkt unter dem am Ende verdienten 9:4-Erfolg setzte dann Mückenhausen mit seinem zweiten Treffer. Durch den klaren Sieg hat sich der MSC Taifun Mörsch eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche verschafft. Der MSF Tornado Kierspe wird am 12. Oktober aber alles versuchen, doch noch das Finale zu erreichen.

„Es war ein verdienter Sieg“, musste Puma-Sprecher Roland Nunn nach der Partie gegen den MSC Ubstadt-Weiher zugeben. Der Titelverteidiger setzte sich beim MSC Puma Kuppenheim mit 8:4 durch und steht damit mit einem Bein im Finale. Vor den 800 Zuschauern brachte Kevin Fröhlich die Gäste nach zehn Minuten in Führung. Benjamin Walz glich postwendend aus. Danach konnte Max Schmitt die Hausherren in der 15. Minute in Führung bringen. Diese hielt aber nur kurz, Andre Retich glich in der 18. Minute aus. Im zweiten Viertel konnten die Spargelstädter einmal jubeln, als Marco Weis in der 33. Minute auf 3:2 erhöhte. Das dritte Viertel gehörte fast nur den Gästen. Weis (42., 46.) und Fröhlich (43.) bauten die Führung auf 6:2 aus. Walz konnte in der 52. Minute verkürzen, ehe Retich in der 59. Minute zum 7:3 einnetzte. Die Partie war gelaufen. Retich erzielte in der 64. Minute noch das 8:3. Den Schlusspunkt hinter der fairen Partie setzte Max Schmitt in der 70. Minute mit 4:8. „Das Ergebnis spiegelt das Kräfteverhältnis wider. Vor allem Andre Retich war kaum zu halten von uns. Wir hatten zu viele Abspielfehler. Darum geht das Resultat in Ordnung“, so Nunn.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]

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