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Durchgängige Förderung in MINT-Fächern

Nano-Forscher experimentieren im Kindergarten „Lummerland“ in Elspe (Foto: Kreis Olpe).

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Kreis Olpe richtet Fachtag aus

Das Thema „Gemeinsam Bildung gestalten: Ansätze und Chancen einer durchgängigen MINT-Förderung im Kreis Olpe“ steht im Mittelpunkt eines Fachtages, zu dem der Kreis Olpe ins Kreishaus einlädt. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 28. November, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr.

Die Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände startete im Jahre 2006 drei Projekte zur Förderung der Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in Kindergärten und Schulen, wissend, dass in einer modernen Industrie- und Wissensgesellschaft auf eine anspruchsvolle mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung nicht verzichtet werden kann.

Aber nicht nur im Bereich der Ausbildung und Berufsvorbereitung spielt MINT eine Rolle, sondern auch als Bestandteil der Allgemeinbildung. Naturwissenschaften und Mathematik, Technik und Informatik öffnen mit wachsenden Kenntnissen neue Horizonte für Jungen und Mädchen. Ohne sie bleiben viele Lebensbereiche unerschlossen und Lebensfragen unbeantwortet.

Unbestritten ist, dass Potentiale nur dann erfolgreich ausgeschöpft werden können, wenn die Förderung schon im vorschulischen Bereich einsetzt und sich dann – ohne Übergangsbrüche – bis zum Eintritt in die Ausbildung oder das Studium fortsetzt. Das Engagement vieler Institutionen, der Kitas, der Schulen, der politisch Verantwortlichen sowie der Unternehmen, wird nötig sein, um hier deutliche Fortschritte zu erzielen. Dass der Kreis Olpe bereits wesentliche Schritte unternommen hat, soll der Fachtag zeigen.

Dr. Jutta Moschner von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ mit Sitz in Berlin stellt das bundesweite Konzept der Stiftung einer frühen MINT-Förderung  vor, an dem sich auch viele Kindergärten und Grundschulen im Kreis Olpe beteiligen.. Das Projekt nano-Forscher im Kreis Olpe ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit zwischen dieser Stiftung und dem Regionalen Bildungsbüro. Im Projekt wird die Schnittstelle Kita/Grundschule in gemeinsamer Fortbildungsarbeit von Erzieherinnen und Erziehern mit Lehrkräften hin zu einem sanften Übergang mit Kontinuität gestaltet.

Professor Dr. Oliver Schwarz von der Universität Siegen vermittelt in seinem Vortrag etwas von der Vision einer durchgängigen MINT-Förderung. In seinem Fachbereich ist im Schülerlabor vieles von dem bereits umgesetzt, was uns als fachpraktische Tätigkeit in Kita und Schule letztlich vor Augen steht.

Der Fachtag soll viele neue Anregungen vermitteln und auch interessante Beispiele gelungener Arbeit am gemeinsamen Ziel präsentieren. So gibt es im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit, praktische Beispiele der Umsetzung einer MINT-Förderung vom Kindergarten über Grund- und weiterführende Schulen bis hin zum Übergang in den Beruf kennen zu lernen.

Damit die Veranstaltung entsprechend vorbereitet werden kann, werden Interessierte gebeten, sich bis zum 23. November bei Susanne Spornhauer vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Olpe, s.spornhauer@kreis-olpe.de, anzumelden. Die Teilnahme an dem Fachtag ist kostenlos.

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