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Edles aus Handwerk und Design beim „Nadelmarkt 2015“

Stadtmuseum Iserlohn lädt am 21. und 22. März nach Barendorf ein

Iserlohn – Ein kleines Werkzeug und feines Kulturgut hat in diesem Jahr in Iserlohn wieder einen großen Auftritt: „Nadel total“ heißt es am kommenden Wochenende, 21. und 22. März, in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf, Baarstraße 220-226, in Iserlohn, wo zum siebten Mal der „Nadelmarkt“ stattfindet.

Das Stadtmuseum Iserlohn hat mehr als dreißig Handwerker, Kunsthandwerker und Designer aus nah und fern eingeladen. Sie zeigen originale und originelle Produkte nach eigenen Entwürfen aus eigener Werkstatt. Die Besucher erwartet ein „pickfeines Erlebnis“ und sind herzlich eingeladen, auf Entdeckungsreise zu gehen, nach außergewöhnlichen und schönen Dingen Ausschau zu halten, sich an handgefertigten Stücken aktueller und historischer Handwerkskunst zu erfreuen und sich inspirieren zu lassen.

Nadelmarkt mit Bezug zu Iserlohn

Auch der „Nadelmarkt 2015“ verspricht, seinem Motto „Überzeugen Sie sich vom angenehmen Ambiente und nehmen Sie eine kleine Auszeit von Massenprodukten“ gerecht zu werden. Das Stadtmuseum Iserlohn greift seit 2009 mit diesem Themenmarkt die hohe wirtschaftsgeschichtliche Bedeutung der Nadelproduktion für Iserlohn auf. In dieser wohl einzigartigen Präsentation werden feine und erlesene Produkte gezeigt, bei denen die Öhrnadel eine wichtige Rolle spielt. Diesem kleinen Kulturgut verdankt Iserlohn eine ihrer wirtschaftlichen Blütezeiten. Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf mit ihrem besonderen Flair und den eindrucksvollen Zeugnissen der Industriegeschichte ist seit vielen Jahren beliebtes Ziel für Menschen, die das Besondere lieben.

Laden zum Besuch des Nadelmarktes in Barendorf ein: Der stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick und Angelika Schäfer (oben) sowie Museumsleiter Gerd Schäfer und die Aussteller Gerd Bräunig, Ute Menze und Gertrud Stähler (v.l.) - Foto: Stadt Iserlohn.
Der stv. Bürgermeister Thorsten Schick und Angelika Schäfer (oben) sowie Museumsleiter Gerd Schäfer und die Aussteller Gerd Bräunig, Ute Menze und Gertrud Stähler (v.l.) – Foto: Stadt Iserlohn.

Feine Auswahl

Wie in den vergangenen Jahren sind Kollektionen individuell geschneiderter Bekleidung zahlreich vertreten. Wer ein besonderes Outfit schätzt, findet hier vielfältige Entwürfe und Ausführungen aus kleinen Manufakturen. Gewebte Stoffe, Strickwaren sowie Leder, die speziell für die Kollektionen produziert und bearbeitet wurden, geben jedem Kleidungsstück eine ganz besondere Note.

Für Kinder sind fröhlich bunte Bekleidungsstücke oder fein gemusterte Tauf- und Babykleidung aus handgewebten Stoffen zu finden.

Ebenfalls als Unikate werden Halsketten aus antiken Perlen, Schmuckstücke aus Knöpfen und edle Schmuckteile mit gestickten Silberfäden und anderen textilen Materialien angeboten.

Der kleine aber feine Markt bietet ausreichend Gelegenheit zum Stöbern nach originellen Accessoires wie Gürtel, Stoff- und Ledertaschen, Tücher und Stulpen. Neu dabei sind Hutkreationen aus Seide, Leinen und Filz, die dem ausgewählten Dresscode das besondere i-Tüpfelchen verleihen.

Für ein behagliches Wohnambiente können Akzente mit außergewöhnlichen Wohntextilien gesetzt werden: Handgestrickte Teppiche und Decken, Wand- und Bodenteppiche aus Antik-Leinen, moderne Quilts in fröhlichen Farbkombinationen, Tisch- und Bettwäsche und vieles mehr.

Sowohl nützlich als auch ästhetisch sind die aus feinem Wollfilz gefertigten Handy-taschen und Mappen oder Hüllen für Tablets.

In der Premium-Liga der Nadel dürfen selbstverständlich klassische und moderne Stickarbeiten nicht fehlen. Kreativ-Bücher mit Stickanleitungen und -vorlagen sowie ein umfangreiches Angebot an Handarbeitszubehör wie Leinenstoffe, Bänder und Stickgarne verleiten Anfänger wie Fortgeschrittene zu kleinen „Sticheleien“.

Außerdem können Scheren aus Solingen erworben werden und die einzig in Iserlohn verbliebene Öhrnadelfabrik Gerhard Weyland bietet Nadelsortimente und -zubehör an.

Aktionen und Vorführungen

Zahlreiche Handwerker, Designer und Künstler werden nicht nur ihre Produkte vorstellen, sondern lassen sich bei ihrer Arbeit gerne über die Schulter schauen.

Auch für den Nachwuchs gibt es Einblicke ins Schneiderhandwerk: In der Nähwerkstatt für Kinder (jeweils Samstag und Sonntag, 11 bis 13 und 16 bis 18 Uhr), können interessierte Jungen und Mädchen das Arbeiten mit Nadel und Faden an der Nähmaschine erproben.

Beim Kreativprogramm des Stadtmuseums heißt es „Kinderkunst mit Nadel und Faden“ (Samstag, 14 bis 16 Uhr).

Zusätzlich werden kostenlose Vorführungen in der Haarnadelfabrik (Samstag und Sonntag, jeweils 15 Uhr) und im Nadelmuseum (Samstag und Sonntag, jeweils 11 Uhr) angeboten. Auch die in Barendorf ansässigen Künstler laden zum Besuch in ihre Ateliers ein.

Der Nadelmarkt ist am Samstag, 21., und Sonntag, 22. März, jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung findet in mehreren Gebäuden sowie im Außenbereich der Anlage statt. Der Eintritt ist frei.

Das Team des Stadtmuseums und alle Mitwirkenden freuen sich auf viele Besucher. Für das leibliche Wohl sorgen das Café Barendorf und die Angebote der Außengastronomie.

Das Parken ist kostenlos. Parkplätze in begrenztem Umfang befinden sich direkt neben dem Veranstaltungsort. Das Stadtmuseum empfiehlt die Nutzung des ÖPNV.

Weitere Informationen gibt’s telefonisch im Stadtmuseum Iserlohn unter der Rufnummer 02371 / 217-1960, per E-Mail an [email protected] oder im Internet unter www.nadelmarkt.de.

Das Fabrikendorf aus dem frühen 19. Jahrhundert ist eines der bedeutendsten technischen Kulturdenkmäler Südwestfalens, Ankerpunkt des industriekulturellen Verbundes WasserEisenLand sowie Teil der Tälerroute innerhalb der Europäischen Route der Industriekultur.

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