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Heimvorteil: Karriere-Wurzeln im Sauerland schlagen

Erstsemester der Fachhochschule Meschede besuchen mittelständische Unternehmen der Region – WFG-Hochsauerlandkreis Mitorganisatorin der Studi-Tour

Hochsauerlandkreis – Der Erstsemesterausflug der FH Meschede war eine „Kennenlerntour“ der besonderen Art. Die Studi-Tour führte knapp 100 Studienanfänger der Fachrichtungen E-Technik/Maschinenbau/Kunststofftechnik, International Management und Tourismus durch den Hochsauerlandkreis und bot die einmalige Möglichkeit eines praktischen Einblicks in mittelständische Unternehmen der Region.

Organisiert wurde der Ausflug von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis (WFG), der Wirtschaftsförderung Schmallenberg Unternehmen Zukunft e.V. (SUZ) sowie Prof. Dr. Ewald Mittelstädt, der mit seinen Schützlingen auch Gaststudenten aus der Ukraine mitbrachte.

Zu Beginn der Veranstaltung machte WFG-Geschäftsführer Michael Bison klar: „Die Unternehmen Südwestfalens können mit etwa 150 Weltmarktführern hervorragende Perspektiven für angehende sowie berufserfahrene Fachkräfte bieten. Wer im Sauerland studiert und seine ersten Berufsjahre in der Ferne verbringt, sollte sich seiner Wurzeln stets bewusst sein, denn seine Heimat hat beruflich mindestens genau so viel zu bieten wie andere Regionen.“

Gemeinsam wurden daraufhin Besichtigungen der Firmen Schrichten GmbH, Richter Elektronik GmbH, Transfluid Maschinenbau GmbH, FALKE KGaA, Bergdorf Liebesgrün, Romantik- und Wellnesshotel Deimann sowie der Warsteiner Brauerei unternommen.

Die Studierenden der FH Meschede gingen bei der Studi-Tour 2015 zu den Unternehmen in der Region (Foto: Pressestelle Hochsauerlandkreis).
Die Studierenden der FH Meschede gingen bei der Studi-Tour 2015 zu den Unternehmen in der Region (Foto: Pressestelle Hochsauerlandkreis).

Spontan eine Unternehmensführung auf Englisch zu führen, um den ausländischen Studierenden alles verständlich zu machen? – Für die Firma Transfluid war dies kein Problem. Auch die Begleitung der Führungen durch zwei Kamerateams war für das Gros der Unternehmen, die sich stolz präsentierten, selbstverständlich.

“In Generationen denken,
nicht in Geschäftszyklen”

Für das leibliche Wohl der Teilnehmer während der ganztägigen Tour sorgten die Unternehmen selbst: „Uns ist es sehr wichtig, den Kontakt zwischen Unternehmen und Studierenden herzustellen und Kooperationen zu fördern“, so SUZ-Geschäftsführerin Annabel Butschan.

Gekrönt wurde die Tour durch eine Besichtigung der Brauerei in Warstein. Bei der einstündigen Fahrt durch das Unternehmen zeigten sich die Studenten beeindruckt: „Wir hätten nicht gedacht, dass sich hier in der Region so viele hochkarätige Firmen befinden.“

Die Besonderheit der besuchten mittelständischen Unternehmen brachte Marketing Direktor Jordi Queralt der Warsteiner Brauerei im Schlusswort seines spannenden Impulsvortrages auf den Punkt: „Die Stärke vieler Unternehmen Südwestfalens findet sich in der Tradition zumeist familiengeführter Betriebe, die in Generationen denken, nicht in kurzen Geschäftszyklen. Dies ist ein wichtiger Grund für ihre Beständigkeit auf dem umkämpften Markt und ihr Bestreben, als zuverlässiger Arbeitgeber für seine Mitarbeiter einzustehen.“

Transfluid-Geschäftsführer Benedikt Hümmler erläutert Produktions-Details (Foto: Pressestelle Hochsauerlandkreis).
Transfluid-Geschäftsführer Benedikt Hümmler erläutert Produktions-Details (Foto: Pressestelle Hochsauerlandkreis).

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