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Landrätin Eva Irrgang besucht Gießerei Kerkenberg in Wickede

Themen der Wirtschaftsförderung im Unternehmen vor Ort diskutiert

Wickede (Ruhr) – Landrätin Eva Irrgang machte sich jetzt ein Bild von der Aluminiumgießerei Kerkenberg in Wickede (Ruhr) im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche im Kreis Soest. Sie zeigte sich beeindruckt vom Unternehmen und hatte ein offenes Ohr für seine Anliegen. Sie diskutierte Fragen der Wirtschaftsförderung und des Wirtschaftsstandorts Kreis Soest.

Firmeninhaber Detlef Kerkenberg stellte das Unternehmen, das er 1987 von seinem Vater übernommen hat, vor. Die Firma gießt Gussstücke von zehn Gramm bis 100 Kilogramm für verschiedene Branchen und Produkte, wie zum Beispiel Automotorblöcke als Prototypenteile oder Aluminium-Lichtmasten, die auch in der Altstadt von Soest zu finden sind, Gussteile für Medizintechnik, Umwelttechnik, für die Nahrungsmittelindustrie, Erntemaschinen und den allgemeinen Maschinenbau. Gussstücke von Kerkenberg befinden sich auch auf dem größten Containerschiff der Welt.

23 Fachkräfte tragen das Unternehmen mit einer hohen Mitarbeiterbindung ohne Fluktuation. Einige Mitarbeiter sind bereits seit über 40 Jahren im Unternehmen tätig, andere wachsen, insbesondere durch die Übernahme der Auszubildenden, nach. „Als Ausbildungsbetrieb haben wir große Erfolge erzielt, so wurde 2008 ein Auszubildender als Bester seines Faches in der gesamten Bundesrepublik vom damaligen Bundesarbeitsminister Scholz ausgezeichnet“, ist Kerkenberg stolz auf seine Mitarbeiter. „Kerkenberg ist mit seinem Profil und seiner Leistung ein prima Beispiel für viele familiengeführte Betriebe in Wickede, denen wir eine außergewöhnlich große Wirtschaftskraft und große Zahl an Arbeitsplätzen für eine so überschaubare Kommune verdanken“, ist Bürgermeister Martin Michalzik überzeugt.

Detlef Kerkenberg (2. v. r.) demonstriert Landrätin Eva Irrgang (M.) und Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (3. v. l.), Wickede (Ruhr), Arbeitsschritte in seinem Unternehmen (Foto: Paul Knierbein/Kreis Soest).
Detlef Kerkenberg (2. v. r.) demonstriert Landrätin Eva Irrgang (M.) und Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (3. v. l.), Wickede (Ruhr), Arbeitsschritte in seinem Unternehmen (Foto: Paul Knierbein/Kreis Soest).

Die Landrätin informierte sich auch über die Ergebnisse der Energieberatung, die die Wirtschaftsförderung (wfg) Kreis Soest initiiert hatte. Artjom Hahn hatte die Gießerei bei der Antragstellung zur finanziellen Förderung der Energieberatung unterstützt. Die Beratungsergebnisse lieferten Maßnahmen über sinnvolle Investitionen in einen neuen Kompressor und in neue effiziente Steuerungen zur energie- und ressourceneffizienteren Schmelze des Aluminiums. Bei der Umsetzung und Energiezertifizierung unterstützt nun Ekkehard Wiechel von der Effizienz-Agentur NRW, der auch die geförderte Beratung begleitet hatte und einen Investitionszuschuss in Aussicht stellt.

Detlef Kerkenberg lobte den Einsatz der wfg Kreis Soest, der Effizienz-Agentur NRW und die kurzen Wege zur Kommune. „Unternehmen aus dem Kreis Soest profitieren von der Unterstützung und sollten sie unbedingt in Anspruch nehmen, um effizientere Anlagen und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, warb Landrätin Eva Irrgang. Auch die Gemeindewerke Wickede beteiligen sich an Überlegungen zur Reduzierung von Wettbewerbsnachteilen.

Landrätin Eva Irrgang (v. r.) besuchte gemeinsam mit Volker Ruff, Geschäftsführer wfg Kreis Soest, Artjom Hahn, wfg, Michael Lorke, Geschäftsführer Gemeindewerke Wickede (Ruhr), (v. r.), Bürgermeister Dr. Martin Michalzik und Wirtschaftsförderin Ruth Hornkamp, Wickede (Ruhr), den Firmeninhaber Delef Kerkenberg (v. M.) und seine Gießerei Kerkenberg in Wickede (Ruhr) (Foto: Paul Knierbein/Kreis Soest).
Landrätin Eva Irrgang (v. r.) besuchte gemeinsam mit Volker Ruff, Geschäftsführer wfg Kreis Soest, Artjom Hahn, wfg, Michael Lorke, Geschäftsführer Gemeindewerke Wickede (Ruhr), (v. r.), Bürgermeister Dr. Martin Michalzik und Wirtschaftsförderin Ruth Hornkamp, Wickede (Ruhr), den Firmeninhaber Delef Kerkenberg (v. M.) und seine Gießerei Kerkenberg in Wickede (Ruhr) (Foto: Paul Knierbein/Kreis Soest).

Aluguss der Firma Kerkenberg geht in über 120 Länder der Erde. „ Wenn auch der Preisdruck aus Osteuropa, die chinesischen Gießereien und die Exporteinschränkungen nach Russland Wettbewerbsnachteile schaffen, schätzte ich vor allem die regionale Nähe zu meinen Lieferanten und Zulieferern und die damit verbundene Flexibilität. Trotz des schwierigen internationalen und energiepolitischen Umfelds blicke ich zuversichtlich in die Zukunft“, fasst Kerkenberg die momentane Lage zusammen.

Ansprechpartner bei der wfg Kreis Soest ist Artjom Hahn, Telefon 02921/302265, [email protected]de.

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