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St. Franziskus-Hospital wird zertifiziertes Endoprothetikzentrum

Gutachter bescheinigen hohe Qualität bei der Operation künstlicher Gelenke

Wer eine künstliche Hüfte oder ein neues Kniegelenk benötigt, der begibt sich im St. Franziskus-Hospital in hochqualifizierte Hände. Dies soll zukünftig auch ein eigens etabliertes und zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ) am Winterberger Krankenhaus bekräftigen.

Zwei ganze Tage lang durchlief das St. Franziskus-Hospital das aufwendige Prüfungsverfahren der Zertifizierungsgesellschaft ClarCert zum zertifizierten Endoprothetikzentrum. Am Dienstag fiel um 12.54 Uhr im Rahmen des Abschlussgespräches von Seiten der beiden Auditoren der entscheidende Satz: „Wir werden dem Ausschuss zur Zertifikatserteilung die Vergabe des Zertifikats empfehlen“. „Ohne jegliche Abweichung hat das Krankenhaus die Hürde des Zertifizierungsaudits mit Bravour genommen“, freut sich Geschäftsführer Christian Jostes. Nach dem nunmehr erfolgreich erfolgtem Audit und der nun folgenden Berichterstellung durch die Auditoren wird das Zertifizierungsverfahren dem Ausschuss zur Zertifikatserteilung zugeführt.

Aufnahme von: Schmidt Fotografie/Quelle: St. Franziskus-Hospital gGmbH
Aufnahme von: Schmidt Fotografie/Quelle: St. Franziskus-Hospital gGmbH

Die Zertifizierung bedeutet für die Patienten vor allem, dass sie sich in Winterberg bei endoprothetischen Eingriffen auf höchste Qualitätsstandards verlassen können. „Durch die Standardisierung der Behandlungsabläufe sind eine hohe Qualität, routinierte Operateure und eine versierte Nachbehandlung garantiert“, unterstreicht Dr. Christoph Konermann, Leiter des EPZ und Ärztlicher Direktor am St. Franziskus-Hospital.

Das EndoProthetikZentrum Winterberg (Hochsauerland) bietet aber noch weitere Vorteile für die Betroffenen, denn bereits vor der Aufnahme, beginnend in der Endoprothetik-Sprechstunde, gehen die Patienten geregelte Wege. „Unsere Klinik bietet eine hoch professionelle Vorgehensweise im Bereich der gesamten Endoprothetik und Wechselendoprothetik von Hüft- und Kniegelenken und daraus resultieren weniger Komplikationen, kurze Wartezeiten, klare Behandlungsstrukturen und eine entsprechende Nachsorge, zum Beispiel im Bereich von ambulanten oder stationären Rehabilitationen“, so Konermann. Das EPZ ist unter anderem spezialisiert auf innovative Techniken, wie der vordere minimalinvasive Zugang zum Hüftgelenk sowie individuelle Teilprothesen am Kniegelenk. „Unsere Patienten kommen aus unserem Kerneinzugsgebiet Winterberg, Medbach und Hallenberg aber auch bereits weit über diese regionalen Grenzen hinaus“, erläutert Jostes. Über 300 Hüft- und Kniegelenke wurden allein 2015 im St. Franziskus-Hospital implantiert.

Quelle: St. Franziskus-Hospital gGmbH

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Südwestfalen-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]

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