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Westkalk zeigt modernste Aufbereitungstechnik

Rohstoffingenieure in spe besichtigen Steinbruch Kallenhardt

Rüthen-Kallenhardt/Bochum – Angehende Rohstoffingenieure der Technischen Fachhochschule Bochum konnten sich jetzt im Steinbruch Kallenhardt der Firma WESTKALK intensiv mit dem Thema Abraum auseinandersetzen. Die 11-köpfige Gruppe unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Albert Daniels nahm sich einen halben Tag Zeit, um mehr über Abbautechnologie, Grundwassermessstellen und Abraum zu erfahren.

Im Mittelpunkt stand dabei die neue, hochmoderne Aufbereitungsanlage im Werk Kallenhardt, die eine noch bessere und umweltschonendere Behandlung des gewonnenen Kalksteins zulässt. Jan Hendrik Fischer-Neuhoff, der für WESTKALK die Gruppe führte: „Im devonischen Massenkalk sind aufgrund der vor Jahrmillionen erfolgten Gebirgsauffaltung Spalten vorhanden. In diesen Auffaltungsspalten befinden sich Lehm, Sandstein und Sedimente. Das wird alles schon grob beim Wegbaggern des frisch gesprengten Gesteins vorsortiert. Danach wird durch Vorabsiebung und auch durch das Waschen des Gesteins der Abraum vom Kalkstein noch feiner getrennt.“ Der Abraum wird bei WESTKALK gesondert gelagert, weil er zu einem späteren Zeitpunkt für die Rekultivierung des Steinbruchs benötigt wird.

Studenten der Technischen Fachhochschule beim Besuch im WESTKALK-Steinbruch in Kallenhardt. Rechts außen: Jan Hendrick Fischer-Neuhoff (WESTKALK) und links daneben (mit Sonnenbrille) Prof. Dr.-Ing. Albert Daniels von der TFH Bochum (Foto: Westkalk).
Studenten der Technischen Fachhochschule beim Besuch im WESTKALK-Steinbruch in Kallenhardt. Rechts außen: Jan Hendrick Fischer-Neuhoff (WESTKALK) und links daneben (mit Sonnenbrille) Prof. Dr.-Ing. Albert Daniels von der TFH Bochum (Foto: Westkalk).

Die Verbindung zwischen WESTKALK und der Technischen Fachhochschule Bochum besteht schon seit Jahren. Etwa einmal pro Jahr kommen Studenten zur Exkursion nach Warstein oder Kallenhardt. Auch Jan Hendrik-Fischer-Neuhoff und sein Kollege Teuber haben dort ihre Ausbildung gemacht.

Über WESTKALK

Das Unternehmen wurde 2007 gegründet. Dahinter stehen die alteingesessenen Warsteiner Familienbetriebe Weiken, Risse und Köster. Jährlich werden rund 1,7 Mio. Tonnen Kalkstein in den Steinbrüchen in Warstein und Kallenhardt abgebaut. WESTKALK liefert den Kalkstein vor allem in die Zementindustrie im Raum Erwitte, Beckum und Ennigerloh sowie an Kunden der Bauindustrie wie Betonwerke und Asphaltmischanlagen, aber auch in die Stahl- und Glasindustrie und in die Landwirtschaft. Der Kalkstein wird u.a. bei der Entschwefelung von Rauchgasen in Kraftwerken oder als Futtermittel eingesetzt. WESTKALK beschäftigt etwa 60 Mitarbeiter und gehört zu den führenden Unternehmen der Branche.

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