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Arnsberg: NRW-Stiftung hilft in Arnsberg

Arnsberg/Düsseldorf. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt auf Antrag des Arnsberger Heimatbundes e.V. für die Errichtung eines kulturhistorischen Wanderweges im ehemaligen “Kurfürstlichen Thiergarten” bis zu 30.000 Euro bereit. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Bundesminister a.D. Jochen Borchert in Düsseldorf.

Der geplante Wanderweg wird auf einer Strecke von sieben bis zehn Kilometern von der Jägerbrücke über das Rittergut Obereimer und das Jagd- und Köhlerhaus Kapune bis zur Kreuzkapelle und zurück führen. Rund 40 “Erlebnisstationen” sollen entlang des Weges anschauliche Informationen und Bilder zur früheren Wasserbewirtschaftung, zum Bergbau, zur Hudewirtschaft und zur Köhlerei bieten. Nach Fertigstellung des Projekts wird mit dem kulturhistorischen Wanderweg eine interessante Facette aus der Geschichte des kurkölnischen Sauerlandes mit seiner Residenzstadt Arnsberg erlebbar, die den Besuchern bislang verschlossen bleibt.

Im Raum Arnsberg half die NRW-Stiftung unter anderem bei der Einrichtung eines Klostergartenmuseums in Oerlinghausen, bei der Sanierung des Robert-Kolb-Turms in Herscheid oder auch bei der Einrichtung des Landschafts-Informations-Zentrums Möhnesee-Günne.

Die NRW-Stiftung setzt sich seit 25 Jahren für Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ein und konnte seit ihrer Gründung mehr als 2.300 Projekte fördern. Ihre Förderungen finanziert die NRW-Stiftung überwiegend aus Lotterieeinnahmen, doch sie bräuchte noch weitere Zuwendungen, um noch mehr Vorhaben unterstützen zu können. Von zunehmender Bedeutung sind daher die Spenden und Mitgliedsbeiträgen des Fördervereins der NRW-Stiftung, der inzwischen über 8.000 Mitglieder hat.

Quelle: Nordrhein-Westfalen-Stiftung

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