Menden. „Ganz privat“ tauchte am Dienstag [14. Juni 2011] die Bundestagsab-geordnete der SPD Dagmar Freitag im Städtischen Seniorentreff auf, um die Redaktionssitzung des Regenbogens zu besuchen.

Friedrich Rüschenbaum hatte den Kontakt vor einiger Zeit hergestellt. Zur großen Verblüffung des Teams verlief der „hohe“ Besuch höchst unkompliziert. „Wenn sie mich früher eingeladen hätten, wäre ich auch früher schon gekommen!“ erklärte Dagmar Freitag und zeigte sich sehr interessiert an der Leistung des Regenbogenteams, das von Karin Drolshagen im Sommer vor 14 Jahren an den Start ging und seit Oktober 1997 einmal im Monat mit Hilfe der Städtischen Druckerei ein etwa 40 Seiten starkes Heft produziert, in dem Mendener Senioren für Mendener Senioren schreiben und zeichnen.

Nachdem sich zunächst der Regenbogen mit all seinen Facetten vorgestellt hatte, beantwortete die Bundestagsabgeordnete aus Iserlohn die Fragen aus der Runde aufrichtig und kompetent. Sorgen um die Zukunft der Bundesrepublik und Europa, und Einwände, dass „die Politik“ nicht immer die richtigen Wege eingeschlagen habe, wurden von Dagmar Freitag offensichtlich ernst genommen. Sie konnte aber auch von kleinen Ideen, die sich zu großen Beispielen entwickelten, berichten: So habe der Vorschlag aus einer Iserlohner Sehbehindertengruppe ein Tastmodell vom Reichstag ebendort aufzustellen, nach dessen Umsetzung inzwischen dazu geführt, dass eine „Idee aus dem Märkischen Kreis beispielhaft für Parlamentsgebäude weltweit“ geworden sei.

Wer Lust hat, beim Regenbogen mitzuarbeiten: Infos gibt‘s bei der Leiterin des Städtischen Seniorentreffs, Marita Lehnhardt unter Tel. 02373 / 903-298.

Text und Foto: Karin Drolshagen

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