Burbach – Alle neun Einheiten der Feuerwehr Burbach sind mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) ausgestattet. Jetzt übten über 80 Feuerwehrfrauen und -männer aus den Löschzügen der Gemeinde Burbach an den Geräten. Die Feuerwehrleute trainierten die Wiederbelebung professionell im Team mit Herzdruckmassage, Beatmung mit Beatmungsbeutel und mit Einsatz des Defibrillators.

Quelle: GEMEINDE BURBACH

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„Die Ausstattung der Löschzüge mit den Geräten ist gut. Wir wollen aber nicht nur Defibrillatoren installieren, sondern den Menschen auch zeigen, wie sie funktionieren und wie man eine Wiederbelebung durchführen muss“, so Kai Langenbach, Sprecher des Ersthelferkonzepts der Gemeinde Burbach. „Deshalb auch die Trainingseinheit für die Feuerwehrleute.“ Neben den Wehrleuten wurden bereits über 1.400 Menschen in den vergangenen zwei Jahren in Wiederbelebungsmaßnahmen und dem Umgang mit einem AED durch das „Ersthelferkonzept Gemeinde Burbach“ trainiert. Weitere Trainingsveranstaltungen sind für die Feuerwehr und für die Öffentlichkeit geplant.

„Burbach ist mittlerweile weit über die Kreisgrenze in dieser Vorreiterrolle bekannt geworden“, stellt Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers fest. „Das Konzept findet Nachahmer in allen Teilen der Bundesrepublik. Zuletzt kamen Anfragen aus dem hohen Norden.“ Ewers macht deutlich, dass die Europäischen Empfehlungen zur Wiederbelebung durch das „Ersthelferkonzept Gemeinde Burbach“ konsequent umgesetzt werden. „Es ist einfach ein tolles Projekt, das hoffentlich weiter Kreise zieht.“

Neben den neun Geräten, über die die Löschzüge verfügen, sind zudem 18 Geräte im Gemeindegebiet öffentlich zugänglich.

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Despina Tagkalidou
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Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de erreichbar.

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