Hilchenbach – Altes Seemannsgarn wurde reichlich gesponnen auf dem 5-tägigen City-Trip des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Hilchenbach in den Osterferien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten Hamburg von einer ganz neuen Seite kennen. Beim Streifzug durch St. Pauli, wo die Gruppe in der Jugendherberge „Auf dem Stintfang“ unmittelbar an den Landungsbrücken ihr Quartier bezog, erfuhren die Jugendliche allerhand über Kaschemmen, Matrosen und Neonlicht.

Quelle: Stadt Hilchenbach

Quelle: Stadt Hilchenbach

Dass Hamburg im Zweiten Weltkrieg in einem Feuersturm fast untergegangen wäre, davon berichtete Susan Witt-Stahl auf einem Rundgang durch den Stadtteil Hammerbrock. Die Gruppe besuchte ebenfalls die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, wo die Historikerin Katharina Möller über die Inhaftierung und die Bedingungen im Arbeitslager Neuengamme berichtete. Hier gedachte man gemeinsam der über 100.000 Häftlinge, die die grausame NS-Herrschaft nicht überlebten.

Das Freizeitprogramm wurde von den Teilnehmern gemeinsam mit dem Leitungsteam mit Heike Kühn und Moritz Hein im Vorfeld gestaltet und so erkundeten die Jugendlichen die Stadt auf eigene Faust zu Fuß, mit der Bahn oder der Fähre. Zum Lachen und Schreien ging es für die Gruppe zum Abschluss ins „Hamburg Dungeon“ auf eine Gruselzeitreise durch 600 Jahre grauenhafte Hamburger Geschichte. Die Jugendlichen wünschen sich eine weitere Bildungsreise – am liebsten nach Berlin.

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou veröffentlichte diesen Artikel auf Südwestfalen Nachrichten. Sie ist in der Lüdenscheider Redaktion unter 02351-9749710 und per Mail unter redaktion@suedwestfalen-nachrichten.de erreichbar.

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