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Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten

Seminar zur Abschiedskultur bei der Diakonischen Altenhilfe Siegerland

Siegen – Das Sterben ist untrennbar mit ihrem Beruf verbunden und doch ist es auch für Altenpfleger oft schwierig, damit umzugehen. Um die Mitarbeiter der Diakonischen Altenhilfe Siegerland zu unterstützen, haben die Pfarrer Bärbel Knecht und Armin Neuser-Moos ein dreitägiges Seminar zur Abschiedskultur angeboten. Themen waren Abschiedsrituale, Trauer von Angehörigen und Sterbe- sowie Trauerphasen. Auch persönliche Erfahrungen mit dem Tod konnten in intensiven Gesprächen aufgearbeitet werden.

„Ich habe gelernt, dass es bei einem Menschen in den letzten Tagen seines Lebens gar nicht darauf ankommt, viel zu sprechen, sondern sich Zeit für ihn zu nehmen und zu schweigen“, sagt Teilnehmerin Inge Perkuhn aus dem Fliedner-Heim in Weidenau. Und genau das wird zunehmend schwerer: „Durch die politisch vorgegebenen Rahmenbedingungen ist die Zeit für das Begleiten von sterbenden Menschen begrenzt“, erklärt Bernd Spornhauer, Geschäftsführer der Diakonischen Altenhilfe Siegerland. Dabei ziehen Menschen immer später in ihrem Leben in ein Seniorenheim, sind dann oft schon stark pflegebedürftig und versterben nach entsprechend kürzerer Zeit in der Einrichtung. „Unsere Mitarbeiter brauchen die Seminare als Rüstzeug für die fordernde Situation“, sagt Spornhauer. Auch in den kommenden Jahren möchte die Diakonische Altenhilfe deshalb das Kursangebot aufrecht erhalten.

Foto: Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Foto: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

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