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SFS: Reaktion auf die Vorkommnisse des Verl-Spiels

Siegen – Sportfreunde Siegen reagiert auf die Vorkommnisse nach dem Spiel gegen den SC Verl vom vergangenen Samstag. Nach dem Abpfiff der Partie verließ ein Teil der im Fanblock F11 stehenden Anhänger den ihnen zugewiesenen Bereich Richtung Kabineneingang. Aus dieser Gruppe heraus wurde durch einen Feuerzeugwurf ein neunjähriger Balljunge des Vereins verletzt.

“Wir verurteilen diese Handlung, die eine gefährliche Körperverletzung darstellt, auf das Schärfste. Das ist jetzt ein Fall für die Staatsanwaltschaft und wir werden die Behörden in ihren Ermittlungen nach allen Kräften unterstützen. Weiterhin bedeutet das Verlassen des Fanblocks einen klaren Verstoß gegen mit dem Verein getroffene Absprachen”, so Uwe Binscheck, Sicherheitsbeauftragter der Sportfreunde. Der Block F11 wird seit knapp zwei Jahren in einem Projekt von der Fanszene selbst verwaltet.

Als erste Reaktion des Vereins wird es bei dem am Dienstagabend anstehenden Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen für den Block F11 zusätzliche Absicherung durch den Sicherheitsdienst geben.
“Darüber hinaus werden wir noch vor dem Spiel gegen Uerdingen am kommenden Samstag das Gespräch mit Vertretern der Fanszene suchen. Wir erwarten von ihnen eine klare Äußerung zu den Vorfällen und zu der Frage, wie sie sich künftig die Weiterführung der Selbstverwaltung F11 vorstellen. Diese Gespräche werden zeigen, ob das Projekt eine Zukunft hat”, sagte Veranstaltungsleiter Jens Schneider.

Zum Spiel gegen Oberhausen werden die Sportfreunde den neunjährigen Balljungen und seine Familie in den VIP-Bereich einladen. “Für den Jungen hat unsere Regionalliga-Mannschaft außerdem eine kleine Überraschung als Wiedergutmachung, die wir ihm vor dem Spiel in der Kabine übergeben werden”, ergänzte Jens Schneider.

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